Porsche
Auf Deutschland rollt eine Welle von Kurzarbeit zu. Zum ersten Mal seit mehr als 15 Jahren schickte der Autobauer Daimler wegen der weltweiten Absatzkrise am Montag Zehntausende von Mitarbeitern in Kurzarbeit. Der weltgrößte Autozulieferer Bosch stellte einen entsprechenden Antrag für rund 9000 Mitarbeiter. Deutschlands größter Stahlkonzern, ThyssenKrupp Steel, kündigte eine flächendeckende Kurzarbeit ab 1. Februar an. Alle Bereiche des Unternehmens mit seinen 20.000 Mitarbeitern seien betroffen, sagte ein Sprecher von ThyssenKrupp Steel in Duisburg.>> mehr
Porsche hat an diesem Montag seine Beteiligung an Volkswagen auf über 50 Prozent aufgestockt. Der Sportwagenbauer hält nun 50,76 Prozent der Aktien des größten europäischen Autoherstellers. Durch die Aufstockung hat Porsche auch die mittelbare Kontrolle am schwedischen Lastwagen-Bauer Scania erlangt und muss ein Pflichtangebot für das Unternehmen vorlegen.>> mehr
Volkswagen übernimmt Teile des insolventen Zulieferers Karmann. Das klingt wie ein Rückfall in alte Zeiten, als Politik und Gewerkschaft das Unternehmen im Griff hatten. Das VW-Management muss nun zeigen, dass der Fall Karmann nur ein Ausrutscher ist.>> mehr
Mit Christian Klingler, zuständig für den Vertrieb der Marke Volkswagen, und Audi-Chef Rupert Stadler rücken zum Jahreswechsel zwei profilierte Führungskräfte in den Vorstand des VW-Konzerns auf. Ihre Berufungen waren überfällig, meint Automobilwoche-Reporter Henning Krogh. Die Expertise beider Manager wird dringend gebraucht. Denn 2010 wird auch für Europas größten Automobilhersteller ein schwieriges Jahr – nicht nur aufgrund des Einstiegs bei Karmann.>> mehr
Europas größter Autobauer Volkswagen hat den Weg für den Volleinstieg bei Porsche und Karmann freigemacht. Der Aufsichtsrat stimmte Durchführungsverträgen zu einer im August vereinbarten Grundlagenvereinbarung mit Porsche zu. Zur Übernahme von Karmann wurde ein Konzept vorgelegt. Der Aufsichtsrat werde darüber am Freitag beraten.>> mehr
Klassische Autowerbung in TV und Print ist allgegenwärtig und jedem bekannt und bewusst. Doch auch, wer am Rechner oder der Spielkonsole virtuelle Rennwagen oder Serienmobile durch die Straßen jagt, hat es oft ebenfalls mit durchdachten Marketing- und Werbestrategien der Hersteller zu tun.>> mehr
Der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche hat an Stammkunden und Freunde des Hauses eine knapp 50-seitige Broschüre verschickt, die ausgesuchte Werbemotive des Zeitraums 1994 bis 2009 enthält. Mit einem zweiseitigen Begleitschreiben versuchen die Unterzeichner vor allem, Bedenken gegen die beabsichtigte Fusion von Porsche und VW zu zerstreuen. "Unsere Strategie wird sich nicht ändern", lautet eine der selbstbewussten Botschaften.>> mehr
Die Porsche-Aufsichtsräte treffen sich am kommenden Freitag im Anschluss an die VW-Aufsichtsratssitzung in Wolfsburg. Nach Einschätzung von Beobachtern dürften dabei ähnlich wie bei der Sitzung der VW-Aufsichtsräte die Durchführungsverträge zur Bildung eine integrierten Automobilkonzerns im Mittelpunkt stehen.>> mehr
Volkswagen hat bei der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch keine Entscheidung über einen möglichen Einstieg beim insolventen Osnabrücker Autozulieferer Karmann getroffen. Zur Begründung hieß es, man sei angesichts eines große Beratungsbedarfs bei anderen Themen nicht mehr dazu gekommen.>> mehr
Der Stuttgarter Porsche-Konzern hat die Mitarbeiter in einem ausführlichen Schreiben über Einzelheiten der geplanten Verschmelzung mit VW informiert. In der Porsche-Belegschaft macht sich nun eine gewisse Erleichterung breit: "Bislang unbekannte Details" lägen jetzt offen, freut sich eine Porsche-Führungskraft. Automobilwoche liegt das Dokument vor. Beim Automobilwoche-Kongress in Berlin hatte Porsche-Vorstandschef Michael Macht am 4. November mit Blick auf laufende Verhandlungen zur Umsetzung der Integration von VW und Porsche erklärt, er "hoffe, dass wir Ihnen schon bald die entsprechenden Ergebnisse präsentieren können". Mit der Aussendung an die Mitarbeiter "ist ein weiterer Schritt sicher gelungen", heißt es dazu im Porsche-Team.>> mehr