Klaus-Dieter Flörecke Redakteur Zulieferer [email protected] See All Staff Page Aktuelle Geschichten Lösung für eine effizientere Produktentwicklung Der PLM-Spezialist Cenit stellt ein neues Modell zur Steigerung der Wertschöpfung und Optimierung von Prozessabläufen vor. Das soll nicht nur der Wirtschaftlichkeit zugute kommen. Deutsch-indische Partnerschaft Bosch Software Innovations ist eine Kooperation mit der indischen IT-Beratung Tech Mahindra eingegangen. Daraus ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten. Berner & Mattner tritt Comasso-Initiative bei Der Elektronikspezialist Berner & Mattner unterstützt die Bosch-Initiative Comasso, um so Synergien bei Entwicklungen der Software-Entwicklungspartnerschaft Autosar zu fördern. Mehr als 20 neue Werke in China Der französische Zulieferer Faurecia baut sein Engagement in Fernost aus. „In Asien hatten wir in den vergangenen fünf Jahren durchschnittliche Wachstumsraten von 20 Prozent. Und wir erwarten, dass wir dieses Wachstum in den kommenden fünf Jahren fortsetzen können“, sagte Vorstandschef Yann Delabričre der Automobilwoche. Vor zwei Jahren trug Asien beim Spezialisten für Fahrzeuginterieur und Emissionstechnologie erst acht Prozent zum Gesamtumsatz bei. „Für dieses Jahr erwarten wir einen Anteil von zwölf Prozent. Und bis zum Jahr 2017 rechnen wir mit einem Anstieg auf 20 Prozent“, so der Faurecia-Chef. Innovative und leichte Sitze in allen Fahrzeugsegmenten Bei modernen Fahrzeugsitzen sind Hightech-Lösungen schon lange nicht mehr Oberklasseautos vorbehalten. Der Zwang, CO2-Emissionen zu verringern, fordert pfiffige Lösungen in allen Segmenten. So wurden die kompletten Sitze des VW Up einschließlich Metallstruktur und Sitzmechanismen in Deutschland vom französischen Interieurspezialisten Faurecia entwickelt. Innovative Laserschweißtechnik, aber auch Konstruktionsmerkmale wie eingebaute Kopfstützen und federgelagerte Sitzpolster tragen dazu bei, dass die Metallstruktur des Sitzes im Kleinwagen rund 20 Prozent weniger wiegt als die bislang in Stadtfahrzeugen verwendeten Konstruktionen. Zähes Geschäft mit Scheiben aus Kunststoff Als „ein Schlüsselprojekt für Evonik“, bezeichnet Rudolf Blass, Direktor im Automobilindustrie- Team des Herstellers von Spezialchemie, das Thema Glazing. Denn der Kunststoff, der bei den Darmstädtern unter dem Namen Plexiglas vertrieben wird, lässt sich im Spritzgießverfahren und in anderen thermoplastischen Prozessen freier formen und besser verarbeiten als Glas. Zudem sind die Scheiben rund 40 bis 50 Prozent leichter als herkömmliches Glas. Dreidimensionale Displays fürs Fahrerauge Ein Materialkonzept für die Gestaltung von Fahrzeuginnenräumen auf Basis des Werkstoffs Polycarbonat zeigt das Chemieunternehmen Bayer MaterialScience auf der Kunststoffmesse K 2013 in Düsseldorf. Das Konzept der Leverkusener eignet sich für alle Fahrzeugklassen. Günstiger Einstieg in die neue Hybrid-Welt Bei der zunehmenden Elektrifizierung von Pkw-Antrieben werden verstärkt 48-Volt- Lösungen eingesetzt, weil bisherige 12-Volt-Bordnetze an Grenzen stoßen.„Eine Elektrifizierung des Antriebsstrangs mit einem zweiten Niedervoltnetz (48 Volt) ermöglicht einen kostengünstigen Einstieg in die Hybrid-Welt“, heißt es bei Schaeffler. „Damit werden Fahrzustände möglich, wie sie bislang ausschließlich Fahrzeuge mit Hochvolt-Hybridbausteinen bieten“, erklärt Eckhard Kirchner, Leiter Produktgruppe Range Extending Systems bei den Franken. Direkt lackierfähiges Carbon auf der Kunststoffmesse K 2013 Einen Live-Betrieb bekommen die Besucher auf der weltgrößten Kunststoffmesse K 2013 in Düsseldorf zu sehen. Dort werden in einer seriennahen Fertigungszelle carbonfaserverstärkte Serienbauteile mit Polyurethanmatrix (PUR) für den Sportwagen Roding produziert. Die 0,6 Quadratmeter großen Dachschalen für den Zweisitzer haben einen Carbonfaser-Volumenanteil von 50 Prozent in einer Polyurethanmatrix und kommen bereits mit einer direkt lackierfähigen Oberfläche aus dem Werkzeug. Dies ist laut KraussMaffei möglich, weil sich die Faserstruktur nicht auf der Oberfläche abzeichnet. Industriestandards im Fokus Zulieferer Continental hat auf einer Entwicklerkonferenz über Herausforderungen in der Software-Entwicklung und in der Kfz-Elektronik diskutiert – mit eindeutigen Trends. Mehr Flexibilität im Cockpit Gekoppelte Anzeigeund Bedienflächen, hochauflösende und größere Bildschirme sind einige aktuelle Trends im Cockpitdesign. "Wir versuchen, Technologien, die die Endkunden aus dem Konsumgüterbereich kennen, in die Fahrzeuge hineinzubringen“, erklärt Design-Direktor Andreas Maashoff vom US-Zulieferer Johnson Controls. Hightech statt Plastik Wer über Leichtbau spricht, der muss auch über Kunststoff sprechen“, heißt es beim Chemieunternehmen Lanxess, das seine Lösungen zum Thema Leichtbau auf der Kunststoffmesse K 2013 zeigt. Im Auto stecken heute schon bis zu 20 Prozent Kunststoff – Tendenz steigend. „Ein prominentes Beispiel ist die von uns entwickelte und patentierte Kunststoff-Metall-Verbundtechnologie – auch bekannt unter dem Namen Hybridtechnologie. Statt also im Auto wie üblich Stahl- oder Aluminiumbleche zu verbauen, setzen viele Fahrzeughersteller bereits Hochleistungskunststoffe in Verbindung mit Metallblechen ein.“ Die stabilen Karosserieteile sind manchmal sogar crashbeständiger als reine Metallteile und dabei bis zu 40 Prozent leichter und günstiger. Polk bringt globale Plattform für Aftermarket-Lösungen Der Informationsanbieter Polk hat mit WorldView heute die Markteinführung einer umfassenden Datenbank für Fahrzeugbestände und Originalteil-Ausstattung bekanntgegeben. Zahlreiche Quellen werden dabei integriert. Telematik-Europamarkt mit Lücken Der europäische Markt für Telematik in leichten Nutzfahrzeugen ist laut einer Untersuchung von Frost & Sullivan noch weitgehend unerschlossen. Neue Serviceangebote locken. Länderübergreifende Navigation Der Softwareentwickler Neusoft Automotives zeigt auf dem VDI-Wissensforum „Elektronik im Fahrzeug“ seine neue Embedded-Navigation One Core, die den Autoherstellern einen besonderen Mehrwert liefert. Mehr laden