Klaus-Dieter Flörecke Redakteur Zulieferer [email protected] See All Staff Page Aktuelle Geschichten Takata setzt umstrittenes Mittel weiter ein Der japanische Zulieferer Takata dementiert Medienberichte, wonach das Unternehmen in seinen Airbags künftig Ammoniumnitrat nicht mehr einsetzen will. Die Chemikalie steht im Verdacht, ein möglicher Grund für die Sicherheitsrisiken der Airbags zu sein. Takata hält das Mittel aber für geeignet. Digitale Entwicklung gefährdet Geschäftsmodelle Optimismus in der deutschen Autozulieferbranche: 58 Prozent der Unternehmen rechnen mit einem „substanziellen Wachstum“ in den kommenden fünf Jahren, 33 Prozent gehen davon aus, ihr Niveau zu halten, lediglich acht Prozent erwarten rückläufige Umsätze. Autonomes Fahren treibt IT-Dienstleister Das Feld der 25 größten IT-Dienstleister in der deutschen Autoindustrie führt T-Systems an. Die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom konnte ihren Spitzenplatz verteidigen. Gute Geschäfte mit der Kfz-Industrie Die Spitzengruppe der weltgrößten Entwicklungsdienstleister rückt näher zusammen. Zwar hält das österreichische Unternehmen AVL List mit 1,15 Milliarden Euro Umsatz weiter die Top-Position vor Bertrandt mit 785 Millionen Euro Umsatz. Aber mit Edag Engineering ist nun auf Rang drei ein viertes Unternehmen in die Spitzengruppe der Firmen mit mehr als 500 Millionen Euro Umsatz im Automotive- Bereich aufgestiegen. Der Kunde braucht Vertrauen Die Vernetzung birgt für die Fahrzeugbranche große Chancen, doch rechtliche Rahmenbedingungen und Infrastruktur müssen dafür noch verbessert werden, erklärte Uwe Thomas, Chef des Automotive Aftermarket von Bosch, auf der Automobilwoche Konferenz in München. Wir sind es nicht gewohnt, Fehler zuzulassen Hagen Radowski, Partner bei der IT- und Prozessberatung MHP, ist davon überzeugt, dass ohne Big Data das vernetzte Fahrzeug nicht realisiert werden kann. Italienisch-französische Gemeinschaftsarbeit Der italienische Zulieferer Magneti Marelli und das französische Unternehmen Faurecia haben in ihrem Joint Venture mit der Produktion von Fahrzeug- Außen- und Innenraumkomponenten begonnen. Montiert werden diese in einem Zuliefererpark am neuen Standort von Fiat-Chrysler im brasilianischen Goiana (Pernambuco), der Ende April eingeweiht wurde. Startschuss für das Beste aus zwei Welten Der Anbieter von Antriebs- und Fahrwerktechnik ZF Friedrichshafen hat die letzten kartellrechtlichen Hürden genommen und die Übernahme des US-Spezialisten für Fahrerassistenz sowie aktive und passive Sicherheitssysteme TRW Automotive abgeschlossen. ZF schließt Übernahme von TRW Automotive ab Der Zulieferer ZF Friedrichshafen hat nach Vorlage der kartellrechtlichen Freigaben die Übernahme von TRW Automotive abgeschlossen. TRW wird als neue Division „Aktive & Passive Sicherheitstechnik“ in den ZF-Konzern eingegliedert. Intensiver Lernprozess Die Themen Vernetzung und autonomes Fahren verändern die Anforderungen an die Entwickler in der Fahrzeugindustrie. Das ist bei Autobauern, Zulieferern und Engineeringunternehmen zu spüren. "Vor-Ort-Präsenz im Ausland ist ein Muss" Der Chef des Entwicklungsdienstleisters MBtech Harald Keller ist offen für Anfragen von Unternehmen wie Google und freut sich über den Zugang zu französischen Kunden. Investoren beim Interieur in Lauerstellung Im April haben zwei Ereignisse in der Interieurbranche für Aufsehen gesorgt. Doch die Gründung des Joint Ventures durch den US-Zulieferer Johnson Controls und das zum chinesischen SAIC-Konzern gehörende Unternehmen Yanfeng Automotive Trim Systems sowie der Verkauf des Magna-Interieurgeschäftsbereichs an den spanischen Zulieferer Grupo Antolin dürften nicht die letzten Konsolidierungen in diesem Segment gewesen sein. Ferchau Engineering sieht Ende der Boomzeiten Der Engineeringdienstleister Ferchau stellt sich darauf ein, dass die Boomzeiten der Branche vorbei sind. „Wachstumsraten von zehn Prozent und mehr werden nur noch schwer zu realisieren sein“, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Frank Ferchau der Automobilwoche. Er spricht von einer „Emanzipationsphase“, in der sich die Branche derzeit befindet und die unter anderem durch einen steigenden Konsolidierungsdruck geprägt sei. Mahle in neuer Umsatzdimension Der Anbieter von Motorkomponenten Mahle will 2015 zwischen 10,5 und 11,5 Milliarden Euro umsetzen. Die Höhe hängt auch davon ab, wann die im Februar angekündigte Übernahme der Klimatechnik-Sparte des US-Zulieferers Delphi abgeschlossen werden kann. Diese umfasst ein Volumen von etwa 1,2 Milliarden Dollar mit 7600 Mitarbeitern an weltweit 13 Standorten. Recht auf Privatsphäre im vernetzten Auto Mit einer speziellen Telematik-Technologie sichert der österreichische Anbieter von Fahrzeug-Echtzeitdaten AMV Networks die Datenhoheit der Fahrzeughalter. Mehr laden