München. An dem Gemeinschaftsunternehmen unter dem Namen FMM Pernambuco Componentes Automotivos Limitada halten die Italiener mit 65 Prozent die Mehrheit der Anteile. Langfristig sollen nach Angaben von Faurecia mit dem Joint Venture Jahresumsätze von mehr als 200 Millionen Euro erzielt werden. FMM stellt Innenraumkomponenten wie Instrumententafeln, Cockpits, Mittelkonsolen und Türverkleidungen sowie Außenkomponenten wie Stoßfänger und Spoiler her. Beliefert wird das Fiat-Chrysler-Werk zunächst mit Teilen für den Geländewagen Jeep Renegade. Weitere Modelle sollen folgen. Magneti Marelli ist bereits seit 1978 in Brasilien vertreten, beschäftigt in dem Land rund 9000 Mitarbeiter und erreichte zuletzt etwa 820 Millionen Euro Umsatz. Die Franzosen sind seit 1997 in dem südamerikanischen Land engagiert und beschäftigen dort circa 3400 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr erzielten sie in Brasilien rund 680 Millionen Euro Umsatz.
Joint Venture
Italienisch-französische Gemeinschaftsarbeit
Der italienische Zulieferer Magneti Marelli und das französische Unternehmen Faurecia haben in ihrem Joint Venture mit der Produktion von Fahrzeug- Außen- und Innenraumkomponenten begonnen. Montiert werden diese in einem Zuliefererpark am neuen Standort von Fiat-Chrysler im brasilianischen Goiana (Pernambuco), der Ende April eingeweiht wurde.