Heftarchiv
Business Class
Zulassungen in Deutschland
Der Absatz von gasbetriebenen Fahrzeugen ist in Deutschland leicht rückläufig. Per Ende August registrierte das Kraftfahrt-Bundesamt 9637 Neuzulassungen, das sind 135 Fahrzeuge weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahrs. Zwar konnten Pkw mit Erdgastank um 9,8 Prozent zulegen, dafür nahm die Zahl der neuen Autos mit Flüssiggasantrieb um 13,7 Prozent ab. Dem Erdgasauto, Hoffnungsträger vieler Klimaschützer, droht sogar, vom Elektroauto überholt zu werden: Nur noch 331 Neuzulassungen trennen die beiden alternativen Antriebe voneinander.>> mehr
Business Class
Verschärfter Wettbewerb
Der Markt der Internet- Werkstattportale ist in Bewegung. Nachdem schon länger darüber gemunkelt wurde, ist nun auch Online-Riese Ebay eingestiegen. Das Unternehmen kooperiert dazu mit Autobutler, einem Portal aus Dänemark, das im Frühjahr in den deutschen Markt gestartet ist. Ebay übernimmt in seinem Angebot das System von Autobutler.>> mehr
Business Class
Vernetzung
Für Hersteller, Zulieferer und Händler wird es zunehmend zur Herausforderung, Datenmengen intelligent zu nutzen, die von vernetzten Autos generiert werden. „Big Data ist ein Trend, der die Automobilindustrie nachhaltig verändern wird. Ab 2017 werden durch eCall alle Neuwagen bis zu einem gewissen Grad vernetzt sein. Sie werden also zu rollenden Datensammlern. Das daraus resultierende Potenzial wollen die Hersteller nutzen“, sagte Klaus Stricker von der Managementberatung Bain im Gespräch mit der Automobilwoche. Er hat zusammen mit zwei Kollegen die Studie „Big Data revolutioniert die Automobilindustrie“ verfasst.>> mehr
Business Class
Neue Firmware
Der US-Elektroautopionier Tesla spendiert seinem Model S ein digitales Facelift in Form einer neuen Firmware. Über die Luftschnittstelle wird die Version 6.0 von Tesla auf alle Model S gespielt. Zuerst seien Nordamerika und Europa am Zug, einige Wochen später würden dann die Modelle in Japan und China mit dem Update versorgt, sagte eine Tesla-Sprecherin.>> mehr
Business Class
App-Entwicklung
Mein Auto, mein Handy, meine App: Smartphones erobern jetzt auch das Fahrzeug. Mit ihnen kann man im Winter die Standheizung einschalten, an heißen Tagen die Fenster zum Durchlüften herunterfahren oder den Ladezustand der Batterie kontrollieren – ohne überhaupt ins Fahrzeug eingestiegen zu sein. Für Zulieferer und Ingenieurdienstleister eröffnet sich damit ein neues Geschäftsfeld. „Wir übernehmen auf Wunsch für die Autohersteller die gesamte App-Entwicklung und entwickeln im Kundenauftrag auch Apps fürs Fahrzeug“, berichtet Sven Lochau, Fachbereichsleiter beim Berliner Entwicklungspartner IAV.>> mehr
Business Class
ICCT kritisiert
Die Diskrepanz zwischen den offiziellen Verbrauchsangaben der Hersteller und dem von Autofahrern erlebten Durst ihrer Fahrzeuge nimmt immer weiter zu. Das International Council on Clean Transportation (ICCT) hat errechnet, dass der Unterschied bei neuen Pkw inzwischen mehr als ein Drittel beträgt. Vor zwei Jahren waren es erst 25 Prozent, 2001 sogar nur acht Prozent. „Sämtliche uns vorliegenden Datenquellen bestätigen, dass die Lücke zwischen dem von Herstellern veröffentlichten Kraftstoffverbrauch und dem tatsächlich vom Kunden festgestellten Verbrauch seit Jahren zunimmt“, sagt Peter Mock, Geschäftsführer von ICCT in Europa. Die Organisation geht auf Basis ihrer Zahlen zudem davon aus, dass etwa die Hälfte der offiziell bisher erreichten CO2-Einsparungen für neue Pkw nur auf dem Papier existiert und in der Realität nicht zu beobachten ist.>> mehr
Business Class
Handel und Werkstatt
Carsharing boomt in Deutschland. Der Bundesverband der Branche, BCS, widersprach zwar kürzlich einer Studie des Wirtschaftsverbands Bitkom, der die Zahl der Nutzer in Deutschland auf vier Millionen bezifferte. Doch auch die eine Million, von der der BCS ausgeht, bedeutet seit Jahresbeginn ein Wachstum um ein Drittel. Ein Abebben des Trends ist nicht in Sicht. Für Autohandel und Werkstätten ist das keine gute Nachricht. Wenn immer mehr Menschen Autos nur noch nutzen, statt zu kaufen, sinkt der private Fahrzeugbesitz. Die Einschätzungen, wie gravierend die Auswirkungen sind, gehen stark auseinander: Während nur sieben Prozent der DriveNow- Nutzer auf die Anschaffung eines Autos verzichten wollen, geht eine aktuelle Studie der Beratung IIC Group davon aus, dass jeder zweite Carsharer künftig kein Auto mehr kaufen wird, jeder vierte wolle sogar sein bisheriges Fahrzeug verkaufen.>> mehr
Business Class
Zuwächse beim Umsatz
Die drei größten deutschen Zulieferer Bosch, Continental und ZF Friedrichshafen haben sich auf der Messe IAA Nutzfahrzeuge optimistisch gezeigt. So rechnet Bosch noch in diesem Jahr mit einem deutlichen Schub aus dem Nutzfahrzeuggeschäft. Etwa jeder vierte Euro in seiner Kfz-Sparte werde in diesem Jahr mit Produkten für Lastwagen, Transporter oder Busse umgesetzt, erklärte der Spartenchef Wolf-Henning Scheider. Bei Dieselsystemen sei es sogar jeder zweite. Während der Manager für die gesamte Auto-Sparte für das laufende Jahr ein Umsatzplus von sieben bis acht Prozent erwartet, soll das Nutzfahrzeuggeschäft um zehn Prozent zulegen. Wachstumstreiber bleibt die Diesel-Technik.>> mehr
Business Class
Nissans Europa-Marketingchef Bastien Schupp
Nissan hat seinen Marktanteil in Westeuropa seit 2004 von 2,5 auf 3,8 Prozent gesteigert. Dabei half eine kompromisslose Ausrichtung auf europäische Kunden, erklärt Bastien Schupp, Marketingchef von Nissan Europe im Interview in Rolle in der Schweiz.>> mehr
Business Class
Sternzeichen
„Die schiere Größe allein ist kein Ziel.“ Stefan Sommer, Vorstandschef von ZF Friedrichshafen.>> mehr