Klaus-Dieter Flörecke Redakteur Zulieferer [email protected] See All Staff Page Aktuelle Geschichten "Wir reden hier über machbare Science Fiction“ Laut Ralf G. Herrtwich, Leiter Konzernforschung und Vorentwicklung Fahrerassistenz- und Fahrwerksysteme bei Daimler, lassen sich mit Mercedes-Benz Intelligent Drive erstmals Sicherheits- und Komfortfunktionen nahtlos miteinander verbinden. Die Nachfrage nach Automatisierungsfunktionen im Fahrzeug habe deutlich zugenommen, so der Manager auf der Automobilwoche Konferenz in München. "Demokratische Mobilität“ Der Geschäftsführer von Daimler Mobility Services, Robert Henrich, machte auf der Automobilwoche Konferenz in München deutlich, dass für ihn die vernetzte Mobilität in der Stadt ein Geschäftsmodell mit Perspektiven ist. Car2go kommt nach München Der Fahrzeughersteller Daimler bringt den Carsharing-Anbieter Car2go auch nach München. Das kündigte Robert Henrich, Geschäftsführer von Daimler Mobility Services, auf der Automobilwoche Konferenz in München an. Softwareberater cbs geht nach Singapur Das Software-Beratungsunternehmen cbs will mit der Eröffnung einer Niederlassung in Singapur für SAP-Anwenderunternehmen eine Brücke nach Asien schlagen. Entwicklung früh virtuell absichern Heute gehen in der Fahrzeugentwicklung Daten häufig an den Schnittstellen zwischen den verschiedenen Softwarewerkzeugen verloren. Das französische Unternehmen Dassault Systčmes stellt mit 3DExperience eine Softwareplattform zur Verfügung, die diese Verluste verhindern soll. Die Karawane zieht weiter Die Aussichten für Entwicklungsdienstleister und Zulieferer sind glänzend. Denn die Fahrzeughersteller fahren ihren Anteil an der globalen Wertschöpfung in Forschung und Entwicklung von derzeit rund 60 auf 47 Prozent im Jahr 2025 zurück. Parallel dazu werden die Zulieferer ihren Part von 32 auf 36 Prozent erhöhen und die Engineeringdienstleister gar von neun auf 17 Prozent zulegen. So sieht es die Studie Fast 2025, die von der Unternehmensberatung Oliver Wyman und dem Verband der Automobilindustrie (VDA) gemeinsam erarbeitet wurde. "Mehr Entwicklungskompetenz bereitstellen" Die Verantwortung der Zulieferer in der Fahrzeugentwicklung steigt. Schaeffler-Entwicklungsvorstand Peter Gutzmer versucht über umfangreichere Funktionalitäten die Wertschöpfung des Zulieferers auszubauen. Mikrocontroller von Conti und Texas Instruments Der US-Halbleiterhersteller Texas Instruments und Zulieferer Continental bringen gemeinsam einen speziellen Mikrocontroller auf den Markt, der sich insbesondere für Sicherheitsanwendungen im Fahrzeug eignet. Zulieferer vor Jobabbau Auf die Beschäftigten in der westeuropäischen Zulieferindustrie rollt in den kommenden Jahren eine große Entlassungswelle zu. Nach einer neuen Studie der Unternehmensberatung Roland Berger Strategy Consultants sind in den nächsten drei bis vier Jahren bis zu 75.000 der insgesamt 750.000 Jobs in Westeuropa massiv bedroht. Sensiblere Sensoren Radarsensoren in Verbindung mit Assistenzsystemen sind weit verbreitet. Bosch hat seine Sensoren in mehreren Stufen weiterentwickelt und startet 2014 mit dem Mittelbereichsradarsensor (MRR) eine neue Generation. Dabei wird es sowohl eine Variante für den Front- wie auch eine für den Heckbereich geben. Nach Angaben der Stuttgarter kann der Sensor Fahrzeuge im toten Winkel sowie sich von hinten nähernde Autos präzise orten. "Mit bis zu 100 Metern Reichweite und bis zu 150 Grad Öffnungswinkel kann der Sensor Gefahrensituationen im rückwärtigen Bereich des Fahrzeugs deutlich erkennen“, erläutert Gerhard Steiger, Bosch-Bereichsvorstand für Chassis Systems Control. Audi-Online-Service zur Tankstellensuche Für die A3-Familie von Audi steht ein Online-Service mit der Bezeichnung Tankstopp bereit, der über die günstigsten Preise an den Tankstellen Auskunft gibt. Ab Mai wird dieser Dienst für alle Modelle mit Audi connect angeboten. Softwareanbieter Peak Solution erhält Auftrag von FAW-VW Der Autobauer FAW-Volkswagen hat den Softwarespezialisten Peak Solution mit der Konzeption einer Lösung für das Versuchsdatenmanagement beauftragt. Ziel ist es, ein hohes Maß an Wiederverwendung bei Softwarekomponenten für FAW-VW zu erreichen. Altran mit TV-Studio auf Mitarbeitersuche Im Kampf um die besten Köpfe werden die Unternehmen immer ideenreicher: Der Entwicklungsdienstleister Altran hat Ende März sogar ein Live-Programm im Internet gestartet, um Mitarbeiter fürs Unternehmen zu gewinnen. Denn: Die Franzosen haben sich für dieses Jahr das ehrgeizige Ziel gesetzt, weltweit mehr als 4000 Ingenieure einzustellen, davon sollen allein 2200 Stellen in Frankreich besetzt werden. W.E.T. wächst in China und Nordamerika Für den Sitzheizungsanbieter W.E.T. zahlt sich sein Engagement in Nordamerika aus. "Als dort die Nachfrage nach der Krise wieder angezogen hat, war teilweise gar kein Wettbewerb mehr da“, erklärt Vorstandschef Caspar Baumhauer. In Nordamerika haben die Bayern bei Sitzheizungen und der Klimatisierung von Sitzen einen Marktanteil von jeweils über 70 Prozent. Mit neuen Ideen wollen die Odelzhausener das Geschäft dort weiter vorantreiben. Nicht nur Cup-Holder, sondern auch Batterien sollen sich künftig mit Lösungen von W.E.T. kühlen und heizen lassen. Fehrer schließt Werke Wegen deutlich geringerer Nachfrage schließt der unterfränkische Zulieferer Fehrer Anfang 2014 den Produktionsstandort Markranstädt bei Leipzig. Auch am Stammsitz in Kitzingen wird die Produktion von Schaum-Formpolstern Ende 2014 auslaufen. 400 Mitarbeiter sind davon betroffen. "In den nächsten fünf Jahren erwarten wir in Deutschland nur noch 50 bis 60 Prozent des derzeitigen Umsatzes mit Schaum-Formpolstern im Interieurbereich“, erklärt Bernd Welzel, Sprecher der Geschäftsführung der Fehrer-Gruppe. Während die Umsätze der ausländischen Standorte derzeit steigen, geht die Auslastung im Inland kontinuierlich zurück. Mehr laden