Klaus-Dieter Flörecke Redakteur Zulieferer [email protected] See All Staff Page Aktuelle Geschichten Denner fordert mehr Start-up-Mentalität Mit einem neuen Forschungscampus in Renningen will Zulieferer Bosch die Disziplinen übergreifende Zusammenarbeit fördern. Rund 310 Millionen Euro hat der Konzern in den neuen Standort investiert. Große Unternehmen wie Bosch müssten Freiräume für mehr Wagemut und Gründergeist schaffen, erklärte Bosch-Chef Volkmar Denner. Abschied in Raten für Stoßdämpferfertigung Der Zulieferer ZF stellt die Produktion von konventionellen Stoßdämpfern in Schweinfurt 2022 ein. Die Fertigung lasse sich "nicht wettbewerbsfähig" realisieren. Osrams Laser-Show Der Zulieferer Osram sieht bei Modulen für das Laserlicht mittelfristig Umsatzpotenzial im dreistelligen Millionenbereich. Standardisierung schreitet voran Ende September startete in Graz das EU-Projekt ACOSAR. Das Konsortium, zu dem Fahrzeughersteller, Zulieferer und Forschungseinrichtungen gehören, arbeitet an der Standardisierung für eine modulare, verteilte und offene Systementwicklung. LG kooperiert mit Freescale LG Electronics und der US-Halbleiterhersteller Freescale Semiconductor wollen bei Systemen für das automatisierte Fahren die Entwicklung der nächsten Generation von intelligenten Kamerasystemen vorantreiben. Beziehungskrise alter Freunde Volkswagen zitierte Bosch-Manager nach Wolfsburg, um zu erfahren was man beim Zulieferer von den Manipulationen gewusst hat. Die Abgasaffäre belastet die Geschäfte zwischen beiden Firmen. Zulieferer fürchten Jobverluste Mit Blick auf die Aufklärung der Affäre um manipulierte Emissionstechnologie erwarten viele Fahrzeuglieferanten negative Konsequenzen für das eigene Geschäft. Einer Umfrage zufolge fürchten 27 Prozent der Unternehmen einen Abbau von Arbeitsplätzen. Zulieferer fürchten Folgen 27 Prozent der deutschen Zulieferer erwarten, dass aufgrund des Abgasskandals der Abbau von Arbeitsplätzen droht. So das Ergebnis einer stichprobenartigen Blitzumfrage der Einkaufsberatung Kloepfel Consulting unter 30 Unternehmen. "Ich bin ein digitaler Optimist" Für Laurent Blanchard, Manager beim französischen Software-Entwicklungsunternehmen Dassault Systčmes, bringt die Digitalisierung große Chancen für die Industrie mit sich. Zudem misst er dem 3-D-Druck künftig eine große Bedeutung bei. "3-D-Druck sollte man ernstnehmen" Jörg Ohlsen, Chef des Entwicklungsdienstleisters Edag Engineering, sieht großes Potenzial für den 3-D-Druck. Einsatzmöglichkeiten erwartet er zunächst bei Premimfahrzeugen und kleinen Stückzahlen. Bei künftigen Produktionsanlagen wird der Vernetzungsgrad deutlich zulegen. Stabiler Gewinn, aber nur leichtes Umsatzplus bei ZF Im ersten Halbjahr 2015 hat ZF Friedrichshafen einen Umsatz in Höhe von 12,2 Milliarden Euro erreicht. Auch ohne den anteiligen Umsatz durch den TRW-Zukauf sind die Erlöse um elf Prozent auf 10,2 Milliarden Euro gestiegen, wesentlich getrieben von Währungseffekten. Bereinigt um Währungseffekte legte der Umsatz um rund drei Prozent zu. Bereinigt um Einmaleffekte lag das operative Ergebnis auf Vorjahresniveau. Rittal und IBM gehen Partnerschaft ein Der Anbieter im Bereich IT-Infrastruktur Rittal und IBM Resiliency Services haben eine strategische Partnerschaft im Projektgeschäft mit Rechenzentren geschlossen. Die Kooperation gilt in allen europäischen Ländern, im Mittleren Osten und in Afrika. Adesso entwickelt Software für TÜV Rheinland Der IT-Dienstleister Adesso schafft für den TÜV Rheinland ein neues Softwaresystem, das zur Sachverständigen an den Prüfstellen und im mobilen Dienst unterstützt. Aftermarket profitiert von Fahrerassistenz Für den Aftermarket haben die Themen Fahrerassistenz und autonomes Fahren enorme Auswirkungen. Umsatzplus für Analyse-Spezialisten Ein klares Umsatzplus von durchschnittlich zehn Prozent haben Anbieter von Analyse-Software im Geschäftsjahr 2014 geschafft. So ein Ergebnis des Marktforschungsunternehmens Lünendonk. Gute Perspektiven sieht die Branche auch für die nächsten Jahre. Mehr laden