Heftarchiv
Business Class
Richtig rund lief es für Mercedes 2013 im Marketing nicht: Erst wurde Anders-Sundt Jensen, Chef der Markenkommunikation, zum Leiter Global Sales Development gemacht – dann verließ er den Konzern. Sein Nachfolger Jens Thiemer musste sich gleich um mehrere Baustellen kümmern. So war BMW gar nicht erfreut über den Slogan „Vision erfüllt“, mit dem die S-Klasse in TV und Print angepriesen wurde. BMW hatte mit „Vision erfüllt“ schon 2011 geworben – für ein Motorrad.>> mehr
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„Jetzt liegt die Entscheidung bei Ihnen“, ruft eine warme Männerstimme den Fernsehzuschauern zu. Sie sollen sich für den Schutz der Umwelt und für ein revolutionäres Fahrzeugkonzept entscheiden – BMW wirbt für sein erstes Elektroauto i3. Die TV-Kampagne, die derzeit zur besten Sendezeit läuft, ist nur einer der Höhepunkte einer internationalen Marketingstrategie.>> mehr
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Wer höchst exklusive Automobile schätzt, muss keinen Bentley Continental GT für 165.000 Euro ordern. Es reicht, einen Opel Ampera zu bestellen. Zu haben ab 38.300 Euro, Tendenz fallend. Vom Opel und vom Bentley wurden in diesem Jahr etwa jeweils gut 300 Einheiten neu in Deutschland zugelassen. Im Prinzip könnte Opel-Chef Karl-Thomas Neumann somit persönlich die Fahrzeugübergabe beim Ampera übernehmen. Die Zulassungen gehen dabei zum großen Teil auf das Konto von Händlern und Hersteller.>> mehr
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Die bundesweite Markteinführung des Werkstattportals Fairgarage kam und kam nicht, bis es offensichtlich zu spät war. Ursprünglich hatte das Startup United Vehicles sein Werkstattportal schon im Herbst 2012 in ganz Deutschland ins Rennen schicken wollen. Doch auch im Sommer 2013 konnte man bei den Münchnern noch keinen konkreten Termin dafür nennen.>> mehr
Business Class
Der überraschendste Coup kam pünktlich zur IAA: Die DAT übernahm Fairgarage. Für eine nicht genannte, dem Vernehmen nach aber nicht besonders hohe Summe schnappte sich der Informationsanbieter das Werkstattportal. Dabei profitierte die Deutsche Automobil Treuhand von ihrer besonderen Stellung: Weil sie Herstellern, Importeuren und Kfz-Gewerbe gehört, hat sie bei den Werkstätten einen entsprechenden Vertrauensbonus. Das hilft dabei, Werkstätten für das Portal zu gewinnen – auch, weil vom ZDK von Anfang an Zustimmung für den Kauf und das neue Angebot kam. Der Verband sieht ein Werkstattportal lieber in den Händen der DAT als unter der Führung rein gewinnorientierter Eigentümer.>> mehr
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Es war die größte Händlerpleite des Jahres: Am 21. März musste die Autowelt König Insolvenz anmelden, Anfang Juni wurde das Verfahren vom Amtsgericht Hof eröffnet. Betroffen waren alle Standorte des 1964 gegründeten Unternehmens. Bereits zum Jahreswechsel wurde Unternehmensberater Walter Missing im Zuge der Sanierung als Interimsgeschäftsführer eingesetzt. Doch es gelang dem ehemaligen Daimler-Manager nicht, die Gruppe fortzuführen. Der Kapitalbedarf war zu groß, die Banken spielten nicht mehr mit.>> mehr
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Sicherheits- und Qualitätsmängel waren 2013 der Grund für zahlreiche Rückrufaktionen. Erst im November sah sich Volkswagen zu einem der größten Rückrufe der Konzerngeschichte gezwungen. Weltweit wurden Probleme bei gut 2,6 Millionen Fahrzeugen festgestellt. Davon betroffen waren rund 800.000 Autos des Modells Tiguan wegen einer mangelhaften Sicherung der Lichtanlage. Gleich 1,6 Millionen Autos über fünf Konzernmarken hinweg mussten zum Ölwechsel in die Werkstatt.>> mehr
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Renault hat mit seinem Navigations- und Infotainmentsystem R-Link einen Hit gelandet. Jüngst siegten die Franzosen in einem Vergleichstest der britischen Technologieberatung SDB. Audi landete mit seinem Connect- System auf Platz zwei, Mercedes mit Comand Online auf Platz drei. Besonders gut gefiel den Experten die einfache Bedienbarkeit bei gleichzeitig hoher Funktionsdichte.>> mehr
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In seinem ersten vollen Jahr an der Spitze des Bosch-Konzerns gab es für Volkmar Denner reichlich Gegenwind. Praktisch alle Geschäftsfelder des breit aufgestellten Technologieunternehmens litten unter der schwachen Nachfrage im Kernmarkt Europa. Zudem schlug die Fehlinvestition in das Solargeschäft mit milliardenschweren Belastungen ins Kontor. In Folge rutschte die Umsatzrendite auf nur noch 2,5 Prozent ab. Ziel sind acht Prozent.>> mehr
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Der Mechatronikspezialist Brose Fahrzeugteile zählt zu den innovationsstärksten Unternehmen in der Zulieferbranche. Die Franken haben in der Vergangenheit immer wieder mit pfiffigen Lösungen wie dem automatischen Heckklappenöffner überrascht. Erfolgreich am Markt agiert das Unternehmen auch mit einer neuen Vordersitzstruktur. Beim Sitzgestell wurden Metall- durch Kunststoffteile ersetzt und so das Gewicht um 25 Prozent gegenüber vergleichbaren Produkten gesenkt.>> mehr