Heftarchiv
Business Class
Daimler-Forscher Herbert Kohler zum Brennstoffzellenfahzeug
Nach der Ankündigung von Toyota, schon im Frühjahr 2015 ein erstes Serien-Brennstoffzellen-Fahrzeug im Markt einzuführen, fragte die Automobilwoche bei Daimler nach, warum die Stuttgarter ihr erstes wasserstoffbetriebenes Auto erst 2017 auf den Markt bringen. Der Leiter Konzernforschung und Nachhaltigkeit, Prof. Herbert Kohler, nennt die Gründe dafür.>> mehr
Business Class
Brennstoffzellen-Auto in Serie
Begeht die Autobranche den gleichen Fehler noch einmal? Als Toyota Ende 1997 mit dem Prius das erste Hybridauto in Großserie präsentierte, machten sich vor allem deutsche Automobilmanager lustig: unförmiges Design, schwach motorisiert, mit viel Hartplastik innen und in der Produktion viel zu teuer. Aufwand und Benzineinsparung stünden in keinem vernünftigen Verhältnis, so die Kritik. Inzwischen, nach mehr als drei Millionen verkauften Prius, ist sie verstummt.>> mehr
Business Class
Augmented Reality
Continental bereitet den nächsten Entwicklungsschritt für das Head-up-Display (HUD) vor. Gut zehn Jahre nach dem Ersteinsatz erweitert der Zulieferer das Projektionssystem bis 2017 um eine zweite Bildebene, die vor dem Auge des Betrachters mit der Realität verschmilzt: Abbiegehinweise deuten dann direkt in die entsprechende Straße, und die Spurführung lässt förmlich die Fahrbahnmarkierung aufblinken. „Damit hält die Augmented Reality im Head-up-Display Einzug“, sagt HUD-Experte Pablo Richter.>> mehr
Business Class
Tata Steel
Der zweitgrößte Stahlproduzent in Europa richtet sich noch stärker als bisher auf die Bedürfnisse der Automobilbranche aus. An seinem Standort in Gelsenkirchen weihte Tata Steel, die frühere Corus-Gruppe, vor wenigen Tagen eine neue Hochleistungsspaltanlage zur Verarbeitung hochfester Stähle ein. Zugleich wurde der Vertrieb für den Automobilsektor aufgestockt und neu ausgerichtet. Die neue Spaltanlage dient dem Zuschneiden von Mehrphasen- und ultrahochfesten Stählen (AHSS und UHSS) speziell für die Automobilbranche. Verwendet werden die geschnittenen Stähle beispielsweise in Fahrwerkkomponenten, Radaufhängungen, Rädern und Sitzen.>> mehr
Business Class
Buggy-Neuinterpretation
VW will mit der Freizeitvariante Dune die Verkäufe des Beetle pushen. „Die Reaktionen auf die Studie in Detroit waren so positiv, dass wir damit in Serie gehen“, bestätigte Produktmanager Matthias Zeuner. Anders als bei Cross-Up & Co. werde dafür sogar die Struktur geändert, sagt er mit Blick auf völlig neue Front- und Heckschürzen, eine breitere Spur, modifizierte Kotflügel und drei Zentimeter mehr Bodenfreiheit. Das steigert aber den Preis um rund 3000 Euro und verlängert die Entwicklungszeit: Weil der Beetle Dune das komplette Testprogramm durchläuft, kommt er erst 2016 – dann jedoch als Coupé und Cabrio und mit allen Motorvarianten.>> mehr
Business Class
Coachbuilding
Die Luxusmarken entdecken den Bau von Kleinserien und Individualmodellen als probates Mittel zur Renditesteigerung. Bei speziellen Farb- und Materialwünschen sind selbst Großserienhersteller zwar schon vergleichsweise zugänglich. Funktionale Änderungen sind in der Regel aber tabu. Das scheint sich bei den besonders kleinen und feinen Herstellern gerade zu ändern: Sie bauen für zahlungskräftige Kunden auch exklusive Einzelstücke und beleben so die Tradition des Coachbuildings wieder.>> mehr
Business Class
Mazda-Europa-Chef
Nach jahrelangen Defiziten surft Mazda in Europa auf einer Welle des Erfolgs – nicht nur in Deutschland. Per Ende Mai legten die Neuzulassungen in der Europäischen Union um 28 Prozent auf 71.000 Einheiten zu. 2013 verkaufte Mazda in Europa 159.000 Fahrzeuge – ein Plus von 23 Prozent. Im laufenden Jahr peilt Europa-Chef Jeff Guyton 200.000 Einheiten an.>> mehr
Business Class
Plug-in-Hybridantrieb
Gut ein Jahr nach Einführung der S-Klasse (Baureihe W 222) schickt Mercedes seine Luxuslimousine als Plug-in-Hybrid zum Händler. Es ist das erste Auto des Stuttgarter Konzerns mit dieser Technik. Der Verkauf startet im September, die Produktion in Sindelfingen läuft derzeit an. Der S 500 Plug-in-Hybrid wird auf derselben Linie montiert wie die anderen S-Klasse-Modelle, wodurch man in der Fertigung extrem flexibel auf die Nachfrage reagieren kann. Absatzziele nennt Mercedes nicht. Als Hauptmärkte für den elektrifizierten Luxusliner gelten die USA und China. Der Preis soll auf dem Niveau eines S 500 mit V8-Benziner liegen, heißt es aus der Konzernzentrale. Das wären mindestens 109.000 Euro.>> mehr
Business Class
Festival of Speed
Mehr Baureihen, neue Modellvarianten und immer kürzere Zyklen – die Autohersteller haben mittlerweile so viele Premieren, dass ihnen die Messen knapp werden. Deshalb suchen sie sich ihre Bühnen immer öfter abseits klassischer Motorshows und haben dabei auch das Festival of Speed in Goodwood als Laufsteg für PS-Premieren entdeckt.>> mehr
Business Class
Steiniger Weg
Noch Aluminium oder schon Stahl? So lautete lange die Frage nach dem Kolben-Werkstoff der Zukunft. Die immer höhere Leistungsdichte moderner Dieselmotoren zwinge irgendwann zum Umstieg vom weicheren, aber billigeren Aluminium auf Stahl, der eine dreifach höhere mechanische Festigkeit besitzt. Nun laufen die ersten Stahlkolben für Pkw-Motoren bei den Zulieferern KSPG und Mahle vom Band.>> mehr