List. Die breite Palette sei nötig, weil VW mit dem Dune nicht nur in Amerika die Idee vom Beach Buggy wiederbeleben möchte, sondern auch aus China und Europa viel Zuspruch erwartet. Den wird der Beetle brauchen. Zwar spricht VW bei weltweit über 100.000 und in Deutschland rund 15.000 Zulassungen im vergangenen Jahr von „großer Beliebtheit“. Doch intern gilt der Käfer-Erbe bei Volkswagen offenbar als Sorgenkind und steht angeblich sogar auf einer Streichliste des Vorstands. Dennoch glaubt Produktmanager Zeuner fest an eine dritte Beetle-Generation. Möglich wäre die wohl nur mit einem kostensparenden Wechsel in den Modularen Querbaukasten (MQB), der mit dem Start der mexikanischen Golf-Produktion bereits im Beetle-Werk Puebla angekommen ist. Mit der Technik aus dem MQB könnte die nächste Generation des Buggy dann sogar mit Allrad durch die Dünen wühlen.
Buggy-Neuinterpretation
Sorgenkind in Sommerlaune
VW will mit der Freizeitvariante Dune die Verkäufe des Beetle pushen. „Die Reaktionen auf die Studie in Detroit waren so positiv, dass wir damit in Serie gehen“, bestätigte Produktmanager Matthias Zeuner. Anders als bei Cross-Up & Co. werde dafür sogar die Struktur geändert, sagt er mit Blick auf völlig neue Front- und Heckschürzen, eine breitere Spur, modifizierte Kotflügel und drei Zentimeter mehr Bodenfreiheit. Das steigert aber den Preis um rund 3000 Euro und verlängert die Entwicklungszeit: Weil der Beetle Dune das komplette Testprogramm durchläuft, kommt er erst 2016 – dann jedoch als Coupé und Cabrio und mit allen Motorvarianten.