Klaus-Dieter Flörecke Redakteur Zulieferer [email protected] See All Staff Page Aktuelle Geschichten Starkes Jahr für Zulieferer Die drei größten deutschen Zulieferer Bosch, Continental und ZF Friedrichshafen haben sich auf der Messe IAA Nutzfahrzeuge optimistisch gezeigt. So rechnet Bosch noch in diesem Jahr mit einem deutlichen Schub aus dem Nutzfahrzeuggeschäft. Etwa jeder vierte Euro in seiner Kfz-Sparte werde in diesem Jahr mit Produkten für Lastwagen, Transporter oder Busse umgesetzt, erklärte der Spartenchef Wolf-Henning Scheider. Bei Dieselsystemen sei es sogar jeder zweite. Während der Manager für die gesamte Auto-Sparte für das laufende Jahr ein Umsatzplus von sieben bis acht Prozent erwartet, soll das Nutzfahrzeuggeschäft um zehn Prozent zulegen. Wachstumstreiber bleibt die Diesel-Technik. Facton hat Automotive-Branche im Fokus Das Software-Unternehmen Facton weitet seine Geschäftsbeziehungen mit dem IT-Dienstleister KPIT auf den US-Markt aus. Im Vordergrund steht dabei die Optimierung der Produktkostenkalkulation. Kaufinteresse am Google-Auto Laut einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts Puls unter 1000 Autokäufern in Deutschland haben 16 Prozent Interesse am Google-Auto. Dabei trauen sie dem Internet-Riesen so einiges zu. Bosch erweitert den Horizont Bosch SoftTec, ein Tochterunternehmen der Robert Bosch Car Multimedia, hat eine Lösung für Autos entwickelt, die von Erkenntnissen des dynamischen elektronischen Horizont profitieren. Das hat für den Fahrer eine Reihe von Vorteilen. Mahle feilt am Profil Mahle-Chef Heinz K. Junker rechnet damit, dass das Auto künftig im Bereich der Nebenaggregate stärker elektrifiziert wird, und will daher die Mechatronik- und Elektrikaktivitäten des Zulieferers stärken. „Sowohl mit organischem Wachstum, wo wir im großen Umfang Ingenieurs- Know-how aufgebaut haben, wie auch durch Akquisitionen sehen wir Potenzial“, so der Manager. China-Einkauf nimmt zu Auch wenn China längst nicht mehr das günstigste Beschaffungsland ist, bleibt das Riesenreich beim Einkauf branchenübergreifend einer der wichtigsten Märkte für westliche Firmen. Laut einer Studie der Unternehmensberatung Inverto in Zusammenarbeit mit der WHU Otto Beisheim School of Management wurden 51 Entscheider aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Darunter auch Vertreter der Automobilindustrie. Alten-Gruppe hat Deutschland ins Visier genommen Die französische Alten-Gruppe will in Deutschland mittelfristig zu den Top Fünf unter den Entwicklungsdienstleistern aufrücken. Derzeit rangiert das Familienunternehmen eigenen Angaben zufolge aber noch nicht unter den Top Ten. Live-Schaltung ins Innere der Li-Ion-Batterie Wissenschaftler der Technischen Universität München haben erstmals mithilfe von Neutronenstrahlen einen Blick in die Abläufe innerhalb von Lithium- Ionen-Batterien geworfen, ohne den Akku dabei zu zerstören. Großer Druck auf die Kleinen Kleine und mittelständische Autozulieferer (KMU) befinden sich mitten in einem Veränderungsprozess. „Zur Sicherung der künftigen Überlebens- und Wettbewerbsfähigkeit sind weitreichende Strategieveränderungen und Umbauprozesse notwendig, die manche Zulieferer überfordern werden“, befürchtet Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach, der dazu eine Studie durchgeführt hat. Zehn bis 15 Prozent der Unternehmen hält er mittelfristig für gefährdet. Vor allem Produktionsspezialisten mit wenig Engagement im Bereich Forschung und Entwicklung hätten zu kämpfen. Hilfe bei der Installierung Masternaut bietet für Neukunden eine umfassende Beratung an, damit die Lösungen des Telematikspezialist reibungslos implementiert werden können. Ein Weltkonzern vom Bodensee In den vergangenen Wochen und Monaten dürfe ZF-Chef Stefan Sommer sein Flugmeilenkonto kräftig aufgefüllt haben. Viel Zeit für sein Hobby, das sportliche Bewegen von luftgekühlten Porsche 911, wird ihm nicht geblieben sein. Denn: ZF, das Traditionsunternehmen vom Bodensee, das 2015 seinen 100. Geburtstag feiert, übernimmt den US-Zulieferer TRW Automotive – ein Paukenschlag in der Branche. ZF sieht keine Belastung durch Schulden aus TRW-Kauf Stefan Sommer, Chef des Zulieferers ZF Friedrichshafen, sieht über die Anteilseignerstruktur „einen immensen Hebel“, um die Schuldenlast aus dem Kauf des US-Unternehmens wieder abtragen zu können. "Wir brauchen alle Mitarbeiter" Im Exklusivinterview mit der Automobilwoche hat ZF-Chef Stefan Sommer die Befürchtung der Mitarbeiter zerstreut, die Übernahme von TRW könne zu Stellenstreichungen führen. Bosch übernimmt ZF Lenksysteme komplett Bosch will die restlichen 50 Prozent der Anteile an ZF Lenksysteme von ZF Friedrichshafen übernehmen. Beide Unternehmen haben dafür heute einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet. Damit begegnet ZF Friedrichshafen möglichen Kartellproblemen bei der geplanten Übernahme des US-Zulieferers TRW Automotive. Laier wechselt zu Benteler Der Zulieferer Benteler hat zum 1. Oktober Peter Laier in den Vorstand des Unternehmens berufen. Dort warten spannende Herausforderungen auf ihn. Mehr laden