Heftarchiv
Business Class
Cadillac
Im ersten Moment klang die Meldung von GM-Chefin Mary Barra wie ein Paukenschlag: Auf einer Konferenz in Detroit hatte sie verkündet, dass General Motors von 2017 an Cadillacs bauen will, die zeitweise selbstständig und ohne das Eingreifen des Fahrers am Verkehr teilnehmen können. Der GM-Fahrerassistent „Super Cruiser“ soll das Auto im Stau oder auf langen Autobahnfahrten bei korrekter Fahrbahnmarkierung und bis zu einer Geschwindigkeit von rund 110 Stundenkilometern steuern – der Fahrer soll sogar das Lenkrad loslassen können.>> mehr
Business Class
Toyotas Europa-Chef Leroy
Den VW Golf als Elektroauto oder Plug-in-Hybrid, monatelange Wartefristen und viele Lorbeeren für den BMW i3, eine große Plug-in-Offensive von Mercedes: Es sieht derzeit danach aus, als würde Hybrid-Pionier Toyota seine Rolle als führender Anbieter von alternativen Antrieben verspielen. Doch Europa-Chef Didier Leroy sieht die Vorstöße der Konkurrenz gelassen: „Die anderen machen Lärm, aber wir verkaufen Autos“, sagt der Manager mit Blick auf die sieben Millionen Hybridfahrzeuge, die seine Marke mittlerweile auf der Straße hat. Er fühlt sich deshalb von den Konkurrenten nicht herausgefordert, sondern bestätigt. „Denn jahrelang haben sie gegen eine Technik gewettert, in der sie jetzt selbst ihr Heil suchen und uns nacheifern.“>> mehr
Business Class
Neue Anlage
Die tschechische VW-Marke Škoda hat nach einer umfassenden Modernisierung ihrer Autofabrik in Mladá Boleslav mit der Fertigung des neuen Kleinwagens Fabia begonnen. Die dritte Generation des Fünfsitzers wird Anfang Oktober auf dem Pariser Salon vorgestellt und kommt im November in den Handel.>> mehr
Business Class
20.000 Jobs
Mit Steuervergünstigungen in Höhe von 1,1 Milliarden Dollar kann der Elektroautobauer Tesla beim Bau seiner Gigafactory in Nevada rechnen. Dies ist Teil eines umfangreichen, 1,3 Milliarden Dollar schweren Subventionspakets, dem der Senat des US-Staats zustimmte. Dazu gehört auch ein Dekret, durch das Tesla Fahrzeuge ab Werk verkaufen darf.>> mehr
Business Class
Opel-Vertriebschef Peter Christian Küspert
Seit zehn Monaten ist Peter Christian Küspert bei Opel für den Vertrieb verantwortlich, zuerst als Vorstand der Adam Opel AG, seit Gründung der Opel Group vor wenigen Wochen als Geschäftsführer Vertrieb und Aftersales. Zehn Monate, in denen die Verkaufszahlen des Rüsselsheimer Autobauers stetig gestiegen sind. Allein in den ersten acht Monaten dieses Jahres gab es in Deutschland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 6,5 Prozent oder 9500 Einheiten. Opels Marktanteil bleibt allerdings mit 7,3 Prozent noch immer weit unter einstigen Spitzenwerten. Im Interview mit der Automobilwoche in Rüsselsheim sagt Küspert, was sich in den vergangenen Monaten geändert hat und wie seine weiteren Pläne aussehen.>> mehr
Business Class
Anti-Monopolgesetz
Die China-Joint-Ventures von Audi und Chrysler müssen wegen Verletzung des Anti- Monopolgesetzes umgerechnet 31 Millionen beziehungsweise 3,8 Millionen Euro Strafe zahlen. Laut Nationaler Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) setzte Audi bei Händlern Mindestpreise durch, welche diese von ihren Kunden für Teile und Dienstleistungen verlangen sollten. Chrysler wird dasselbe Vorgehen vorgeworfen. Zudem müssen acht Audi-Händler sowie drei Chrysler-Händler Strafen zahlen.>> mehr
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Mittelständler
Kleine und mittelständische Autozulieferer (KMU) befinden sich mitten in einem Veränderungsprozess. „Zur Sicherung der künftigen Überlebens- und Wettbewerbsfähigkeit sind weitreichende Strategieveränderungen und Umbauprozesse notwendig, die manche Zulieferer überfordern werden“, befürchtet Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach, der dazu eine Studie durchgeführt hat. Zehn bis 15 Prozent der Unternehmen hält er mittelfristig für gefährdet. Vor allem Produktionsspezialisten mit wenig Engagement im Bereich Forschung und Entwicklung hätten zu kämpfen.>> mehr
Business Class
Digitalisierung
Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt lässt in der Automobilindustrie Lücken bei der Qualifikation erfahrener Führungskräfte zutage treten. Zugleich eröffnet dieser Mangel jungen, IT-geschulten Nachwuchskräften auch aus fachfremden Branchen neue Karrierechancen im Automobilsektor. „Die Herausforderung, die neuen Technologien in neuen Prozessen und Geschäftsmodellen zu verankern, ist eine riesengroße Aufgabe, der nicht jeder gewachsen ist“, sagt Andreas Baier, Geschäftsführer Automotive bei dem Managementberater und Technologiedienstleister Accenture. „Digitale Vertriebskanäle zum Beispiel kann man nicht mit klassischen Berufslaufbahnen besetzen.“>> mehr
Business Class
Hochvolt-Technik
Der Einzug der Hochvolt-Technik ins Automobil schafft neue, anspruchsvolle Arbeitsplätze und neue Karrierechancen. Denn der Umgang mit Hochspannung erfordert besonders sorgfältig arbeitende und ständig lernbereite Mitarbeiter. Deutlich wird dieser Trend beim Automobilzulieferer Delphi, der zurzeit seine Hochvolt-Fertigung im türkischen Werk Izmir ausbaut und in der neuen Sparte seine besten Mitarbeiter einsetzt. „Wir haben eine Business Unit für Hochvolt-Technik gegründet und einen Prozess in Gang gesetzt, um unsere eigenen Experten für diesen Bereich aufzubauen“, erläutert Martin Lenz, Leiter des E-Mobility-Geschäfts von Delphi in Europa. „Inzwischen haben wir hier eine Menge Kompetenz aufgebaut, die andere erst noch schaffen wollen.“>> mehr
Business Class
IT-Mekka
Der Standort Silicon Valley wird für Autohersteller immer wichtiger. Waren die Außenstellen im Vorgarten von Google, Apple & Co. früher belächelte Spielwiesen für Visionäre und Vorausentwickler, leisten Ingenieure und Programmierer in Kalifornien mittlerweile einen wachsenden Beitrag zu aktuellen Serienprojekten. „Früher haben wir 90 Prozent Forschung und zehn Prozent Serienentwicklung betrieben, heute ist das Verhältnis nahezu umgekehrt“, sagt Johann Jungwirth, der Mercedes-Benz Research & Development North America (MBRDNA) leitet.>> mehr