Heftarchiv
Business Class
VDIK
Der Neuwagenmarkt in Deutschland wird 2015 nach Einschätzung der Automobilimporteure stagnieren. Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) erwartet, dass die Zahl der Neuzulassungen im Pkw-Bereich bei rund 3,05 Millionen liegen wird. Für 2014 rechnet der VDIK mit 3,03 Millionen Pkw-Neuzulassungen, einem Plus von drei Prozent. „Ich sehe aktuell keine Hinweise dafür, dass sich das Neuzulassungsvolumen in Deutschland im kommenden Jahr deutlich verändern wird“, sagte VDIK-Präsident Volker Lange in Frankfurt.>> mehr
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Verhandlungen
Es wird wieder gezockt: um Prozente, Standards und Boni. Zum Jahresende verschärfen sich die Pokerrunden der Hersteller und Händlerverbände. Dieses Jahr kracht es bei den Vertragsverhandlungen gleich mehrerer Marken.>> mehr
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Flop Zulieferer 2014: Takata
Der japanische Hersteller von Sicherheitssystemen Takata kommt wegen defekter Airbags einfach nicht aus den Schlagzeilen. Jüngst hatte die US-Verkehrsaufsicht NHTSA vom Zulieferer landesweite Rückrufe gefordert. Doch das Unternehmen weigert sich und geht stattdessen auf Konfrontationskurs mit der Behörde.>> mehr
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Top Zulieferer 2014: ZF Friedrichshafen
Im September 2015 feiert ZF Friedrichshafen seinen 100. Geburtstag – und will sich sein größtes Geschenk selbst machen. Denn nachdem die Aktionäre des US-Lieferanten TRW Automotive im November einer Übernahme durch ZF zugestimmt haben, soll der Megadeal nach den ausstehenden kartellrechtlichen Freigaben im ersten Halbjahr abgeschlossen werden.>> mehr
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MHP-Studie
Der wichtigste Treiber des Zukunftsprojekts Industrie 4.0 – auch genannt die vierte industrielle Revolution – ist der wachsende Druck auf Unternehmen, flexibel auf Veränderungen reagieren zu können. Das ist ein zentrales Ergebnis der von der Porsche-Tochter MHP erhobenen Studie „Industrie 4.0 – Eine Standortbestimmung der Automobil- und Fertigungsindustrie“.>> mehr
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Der Absteiger des Jahres 2014: Michael Macht
Er war ein heißer Sommertag, dieser 1. August, an dem VW den Abschied von Produktionsvorstand Michael Macht mit sofortiger Wirkung bekannt gab. Als recht fröstelig hingegen galt da schon seit geraumer Zeit das Klima zwischen dem gebürtigen Stuttgarter und VW-Konzernchef Martin Winterkorn, der aus dem benachbarten Leonberg stammt. „So richtig warm geworden sind diese beiden Schwaben nie miteinander“, sagt ein gemeinsamer Weggefährte. „Der eher auf Harmonie bedachte Macht und Winterkorn, ein klassischer Alpha- Rüde, haben sich oftmals buchstäblich nicht verstehen können.“>> mehr
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Aufsteiger des Jahres 2014: Klaus Rosenfeld
Klaus Dellers Berufung zum Vorstandsvorsitzenden von Schaeffler – eigentlich sollte er zum 1. Juli antreten – endete im Fiasko. Stattdessen bilden nun Klaus Rosenfeld, Finanzchef von Scheffler, und Entwicklungschef Peter Gutzmer eine Doppelspitze.>> mehr
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Flop Service 2014: ADAC-Werkstätten
Die Idee machte der Branche durchaus Angst: ein eigenes Werkstattkonzept des ADAC. Nach einer längeren Testphase gab der Club Ende 2013 bekannt, man wolle binnen fünf bis zehn Jahren ein Netz von bis zu 150 ADAC-Werkstätten aufbauen. Angesichts der Marktmacht des Vereins eine Aussicht, die dem Kfz-Gewerbe Sorgen bereitete. Was, wenn auch nur ein Teil der knapp 19 Millionen Mitglieder ihre Autos künftig in die ADAC-Werkstätten bringt?>> mehr
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Flop Handel 2014: AutoScout24
Es war ein schwieriges Jahr für AutoScout24. 34,2 Prozent der Teilnehmer an der Top/Flop-Umfrage der Automobilwoche haben das Gebrauchtwagenportal zum Absteiger des Jahres im Handelsbereich gewählt. Die Ursache der Probleme ist streng genommen im Jahr 2013 zu suchen. Damals verkaufte die Telekom drei Viertel der Scout24- Gruppe an den Investor Hellman & Friedman. Seither wird in München umgebaut. Mitte des Jahres verließen die beiden Geschäftsführer André Stark und Alberto Sanz de Lama das Unternehmen. Ab Januar wird AutoScout24 zwar mit Stephan Spaete, der seit dem Sommer im Unternehmen ist, und dem neu kommenden Christian Bubenheim wieder eine Doppelspitze haben. Die Manager sind als Senior Vice Presidents allerdings nominell niedriger angesiedelt.>> mehr
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Top Handel 2014: Mobile.de
Des einen Leid, des anderen Freud. So einfach lassen sich manchmal Entwicklungen beschreiben. Dass Mobile.de bei der Top/Flop-Abstimmung der Automobilwoche mit 40,7 Prozent der Stimmen gewann – deutlich vor der Emil-Frey-Gruppe, die immerhin erstmals im IFA-Ranking der AVAG den ersten Platz genommen hat –, ist solch ein Fall. Denn der Aufsteiger des Jahres hängt direkt mit dem Absteiger des Jahres zusammen. Seit Jahren bilden Mobile.de und AutoScout24 ein Duopol bei den Gebrauchtwagenbörsen. Doch während es für AutoScout24 im vergangenen Jahr alles andere als rund lief, konnte sich Mobile.de auf sein Geschäft konzentrieren und profitierte von der Schwäche des Erzrivalen.>> mehr