Heftarchiv
Business Class
Überraschungserfolg
Die Renault-Manager in Brühl bei Köln waren überrascht: Im Herbst 2004 tauchten auf deutschen Straßen vereinzelt Exemplare des rumänischen Billigautos Dacia Logan auf. Doch keiner von ihnen hatte das kleine Auto mit Minimalausstattung und veraltetem Motor ins Land der S-Klasse geholt. „Es waren die Kunden selbst und einige Händler, die sich den Logan in Rumänien oder sonst wo auf dem Balkan auf eigene Faust besorgt hatten“, erinnert sich Renault-Deutschland- Vorstand Reinhard Zirpel. „Da haben wir gesagt: Wenn diese Autos ganz ohne Werbung ihren Weg hierher finden, dann können wir die auch verkaufen.‘“>> mehr
Business Class
Sternzeichen
„Es hilft, ein Ingenieur zu sein.“ Martin Winterkorn über die Eigenschaften seines Nachfolgers auf dem Chefsessel von VW.>> mehr
Business Class
Klartext
Ein Name für ein Elektroauto, der nicht überall gut klingt, Teslas gestiegenes Selbstbewusstsein und "Gorillas im Nebel". Eindrücke des Automobilwoche-Verlegers Helmut Kluger vom Genfer Automobilsalon.>> mehr
Business Class
ZF Services
Anfang März wurde bei ZF Services nach einer achtmonatigen Einarbeitungszeit der Chef-Posten von Alois Ludwig an Helmut Ernst übergeben. Auf den ehemaligen Conti-Manager warten nun einige spannende Aufgaben.>> mehr
Business Class
Borgward
Der Autoexperte Stefan Bratzel sieht für ein Comeback von Borgward nur wenig Erfolgschancen. Der Enkel des einstigen Unternehmensgründers, Christian Borgward, versucht die Marke wiederzubeleben.>> mehr
Business Class
Vertriebschef Kopplin
Ford ist nicht mehr so stark auf seine traditionelle Kundschaft fokussiert, sondern setzt auf eine jüngere Klientel, die beim Thema Marke keine Scheuklappen aufhat. Durch diesen neuen Ansatz sei für Ford mehr zu erreichen als bisher, erklärte Deutschland- Vertriebschef Wolfgang Kopplin im Gespräch mit der Automobilwoche: „Unsere internen Daten zeigen, dass wir insbesondere bei Jüngeren stärker vorankommen.“>> mehr
Business Class
Werbung
Den besten Ausblick auf den Montblanc gibt es in Verbier nur für Porsche-Fahrer. Denn wer sich in der ersten „Mountain Lounge“ des Sportwagenherstellers als Kunde ausweisen kann, wird nicht nur zum Aperitif eingeladen, sondern genießt auf 2700 Metern Höhe in einer voll auf Porsche getrimmten Atmosphäre dabei auch den schönsten Panoramablick im ganzen Skigebiet. Mit diesem „Brand-Pop-Up“- Konzept liegen die Schwaben voll im Trend: Spätestens seit die SUV-Welle rollt und der Allrad-Anteil bei den Pkw wächst, tobt im Winter- Wunderland ein Werbezirkus, wie man ihn sonst allenfalls aus den Fußballstadien kennt.>> mehr
Business Class
Nachzahlung
Der zu großzügige Umgang mit Mitarbeiterrabatten in der Vergangenheit kommt die Werkstattkette Auto-Teile-Unger (ATU) teuer zu stehen. Das Unternehmen muss einen einstelligen Millionenbetrag an Steuern und Sozialabgaben nachzahlen, wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren war. ATU selbst kommentierte den Vorgang nicht.>> mehr
Business Class
Serie Platzhirsch
„Um erfolgreich zu sein, müssen drei Dinge passen: Produkt, Personal und Standort“, sagt Jochen Schandert, Chef des Autohauses Schandert. Bei ihm passen sie offenbar, denn mit seiner kleinen Gruppe erreicht er im Raum Wittenberg, Dessau, Wolfen seit Jahren Marktanteile zwischen zwölf und ¬ Prozent – mehr als das Doppelte seiner Hauptmarke Škoda. Die tschechischen Autos sind für ihn dabei durchaus ein Vorteil, wie Schandert sagt. „Ich habe meinem Vater viel zu verdanken, dass er damals die richtige Marke ausgewählt hat.“ Direkt nach der Wende hätten sich die Menschen im Osten zwar kaum für Škoda interessiert, inzwischen habe die Marke aber gerade dort eine große Strahlkraft.>> mehr
Business Class
Bessere Klimabilanz
Wie Leichtbau und Downsizing zusammenwirken, zeigt Magna mit dem Konzeptfahrzeug „Multi-Material Lightweight Vehicle“ (MMLV). Das mit Ford und dem US-Energieministerium entwickelte Fahrzeug auf Basis eines Ford Fusion trägt laut einer Studie von der Produktion bis zur Verschrottung 16 Prozent weniger zur Klimaerwärmung bei als das Serienmodell.>> mehr