Henning Krogh [email protected] See All Staff Page Aktuelle Geschichten VW plant fünf Tage Kurzarbeit im Februar Mit Blick auf die volle Wucht der Autokrise und auf die leeren Arbeitszeitkonten der Belegschaft hat sich nun auch Europas größter Fahrzeughersteller zu deutlichen Einschnitten in seine deutschen Schichtarbeitssysteme entschlossen: In ausgesuchten Werksteilen des VW-Produktionsverbunds wird es im Februar an fünf Tagen Kurzarbeit geben. Nach Angaben des Unternehmens werden davon rund 60.000 Mitarbeiter betroffen sein. Porsche: Neues Museum kurz vor der Eröffnung Eine Woche vor der offiziellen Inbetriebnahme seines neuen Firmenmuseums hat der schwäbische Sportwagenhersteller Porsche wichtige Eckdaten des "Auto-Tempels" im Stuttgarter Stadtteil Zuffenhausen vorgestellt. Immerhin handele es sich um das "spektakulärste Bauprojekt der Unternehmensgeschichte", so ein Sprecher. VW lässt sich Geschichte(n) schreiben Der Autohersteller Volkswagen verbindet die eigene Tradition mit dem Jubiläum der Bundesrepublik. Im Jahr 2009 wird ein Großteil der Werbeaktivitäten der Wolfsburger unter einer Dachkampagne mit dem Motto „60 Jahre Wertigkeit“ stehen. Freunde der Marke will VW auch in Online-Communitys, etwa auf YouTube, ansprechen. VW Nutzfahrzeuge senkt Zahl der Leiharbeiter Der auf das Geschäft mit Leichttransportern und Kleinbussen spezialisierte VW-Teilkonzern mit Sitz in Hannover wird im jüngst begonnenen Geschäftsjahr die Anzahl seiner Mitarbeiter verringern. Auslöser für den Personalabbau im Bereich der Leiharbeiter sei die "wirtschaftliche Großwetterlage", erklärte ein Sprecher von VW Nutzfahrzeuge auf Anfrage von Automobilwoche. Neuer Golf für die Neue Welt Volkswagen will in Nordamerika vom Trend zu kompakten Autos profitieren. Die Wolfsburger wollen ihr Volumenmodell, den neuen Golf, ab Mitte 2009 schrittweise für Nordamerika produzieren. Derzeit müssen sich Golf-Interessenten aus der Neuen Welt noch mit dem Vorgänger Rabbit der fünften Generation begnügen. Messerundgang Detroit: Kein Schiff wird kommen Sind die drei angeschlagenen "Supertanker" der US-Fahrzeugindustrie – GM, Ford und Chrysler – noch zu retten? Ginge es allein nach der Anmutung ihrer Auftritte im Rahmen der "North American International Auto Show" (NAIAS) zu Detroit, wäre kein Land in Sicht. Das meint Automobilwoche-Reporter Henning Krogh, der sich im "Heimathafen" der "Sick Three" umgesehen hat. Häme ist nicht angezeigt. Mitleid für das Trio schon. GM gibt Batterieauftrag für Volt an LG und nicht an Conti Der US-Autobauers General Motors hat den Batterieauftrag für das Elektro-Auto Chevrolet Volt an den südkoreanischen Technologiekonzern LG vergeben. Der deutsche Zulieferer Continental, der sich ebenfalls um den zukunftsträchtigen Auftrag beworben hatte, geht damit leer aus. Conti-Chef Karl-Thomas Neumann bedauerte die Entscheidung. Überblick Detroit: Kaum Hoffnungsschimmer am Autohimmel Die Autoindustrie sieht nach dramatischen Absatzeinbrüchen vorerst kein Ende der tiefen Krise. Weltweit werde 2009 für die Branche ein "verdammt schwieriges Jahr", sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, zum Auftakt der Autoshow in Detroit. Mehrere Automanager erklärten, noch stehe man im Nebel. Selbst Branchenprimus VW rechnete für 2009 mit einem Absatzrückgang. Mercedes-Chef Dieter Zetsche äußerte zwar die Hoffnung auf eine Erholung im zweiten Halbjahr, wollte aber keinen konkreten Ausblick wagen. Bundeskanzlerin Angela Merkel verlangte mehr Innovationen von der Autoindustrie. Conti-Chef Neumann: "Branche in extrem schwieriger Phase" Bei seinem Besuch der diesjährigen Detroit Motor Show hat Karl-Thomas Neumann, Vorstandsvorsitzender des Hannoveraner Zulieferers Continental, in vielen Winkeln der Messe "schlechte Stimmung" ausgemacht. "Es herrscht eben spürbar das Bewusstsein vor, dass die Branche eine extrem schwierige Phase durchmacht", so Neumann gegenüber Automobilwoche. Bei einigen Ausstellern ist der Topmanager gleichwohl demonstrativem Optimismus begegnet. VW: Winterkorn appelliert an die Führungskräfte VW-Chef Martin Winterkorn hat seinen Führungskräften auf der „Managementkonferenz Dresden 2008“ Mut für einen nochmals schärferen Wettbewerb gemacht. Wegen der derzeitigen Branchenkrise forderte Winterkorn ein „sehr hohes Kostenbewusstsein“. Sämtliche Investitionen sollten auf den Prüfstand gestellt werden. Winterkorn sieht Konzern vor enormen Herausforderungen Angesichts einer sich absehbar weiter verschärfenden Wirtschaftskrise und mit Blick auf 2009 erwartet der VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn für die internationale Automobilindustrie einen "dramatischen Einbruch der Absatzzahlen". Auch VW stehe vor sehr anspruchsvollen Aufgaben. Gleichwohl sieht Winterkorn das Unternehmen gut gerüstet – unter anderem wegen eines vielversprechenden Roadster-Konzepts. VW gelingt Absatzrekord in 2008 Europas größter Automobilhersteller hat im vergangenen Geschäftsjahr nach eigenen Angaben einen "historischen Verkaufsrekord" aufgestellt: Mit insgesamt 6,23 Millionen Fahrzeugauslieferungen weltweit übertraf das Unternehmen die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 2007 um 0,6 Prozent. In Deutschland kam der VW-Konzern auf 1,06 Millionen Einheiten – ein Plus von 0,4 Prozent. Neue E-Klasse: Anschub für den Hoffnungsträger Der Stuttgarter Premiumhersteller Mercedes-Benz wird für seine mit Spannung erwartete Baureihe W 212 schon zur Verkaufsfreigabe am kommenden Montag (12. Januar) einen sogenannten Loyalitätsbonus gewähren: Die Prämie in Höhe von 1500 Euro soll, wie interne Dokumente belegen, angesichts der Wirtschaftskrise unschlüssigen Interessenten der neuen E-Klasse den Vertragsabschluss erleichtern. Exklusiv: Mercedes will in Krise "360 ° Versprechen" abgeben Der Premiumhersteller Mercedes-Benz plant ausweislich interner Unterlagen, die anhaltende Absatzkrise als Kommunikationsthema in die Gestaltung neuer Werbemaßnahmen einfließen zu lassen. Schon ab Anfang Februar und bis zur Jahresmitte soll das Handelsmarketing potenzielle Fahrzeugkunden mit sogenannten 360-Grad-Versprechen buchstäblich rundum überzeugen. VW: Neue Sondermodelle mit erheblichem Kostenvorteil Volkswagen bietet den Golf Variant und beide Karosserieversionen des New Beetle neuerdings mit Spezialausstattungen an, die für Neuwagenkäufer einem Preisnachlass von bis zu 2757 Euro gleichkommen. Die Auslieferung der "Business"- respektive "Freestyle"-Modelle soll bereits ab Anfang Februar erfolgen. Mehr laden