Heftarchiv
Business Class
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Vor rund 100 Jahren verdoppelte Henry Ford den Arbeitslohn in seinen Werken auf fünf Dollar pro Tag und halbierte gleichzeitig den Verkaufspreis seines Model T auf 370 Dollar (9250 Dollar nach heutiger Kaufkraft). Ein Unternehmer, der heute dergleichen täte, würde wohl für unzurechnungsfähig erklärt. Doch hinter dem Schritt stand Kalkül und Weitsicht, die im Reich der Mitte aktuell zu fehlen scheint.>> mehr
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Wöchentlich überschlagen sich die Autokonzerne mit Meldungen über Rekord-Bonuszahlungen an ihre Mitarbeiter. Mercedes: 4100 Euro. Volkswagen: 7500 Euro. Porsche: 7600 Euro. BMW: 7650 Euro. Audi: 8251 Euro. Doch der Geldsegen hat eine Kehrseite: Bei manchem Zulieferer regt sich Unmut in der Belegschaft. "Wie wollen wir noch unsere Mitarbeiter motivieren, am Wochenende in die Werkshallen zu kommen und Teile zu fertigen, wenn wir solche Prämien niemals werden zahlen können?“, sagte kürzlich der Chef eines Zulieferers hinter vorgehaltener Hand.>> mehr
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Die deutschen Medien sind im Herbeischreiben von Krisen, ja der Apokalypse absolute Weltspitze. Das ist gefährlich, da Wirtschaft zu 50 Prozent Psychologie ist. Führen wir uns nur mal die Lage vor Augen: Die Automobilindustrie hat ein Rekordjahr hinter sich. Auch die Beschäftigung ist auf Rekordniveau. Im deutschen Blätterwald, im Internet oder Fernsehen könnte man dennoch den Eindruck gewinnen, die einzige Konstante in unser aller Leben sei die Krise.>> mehr
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Im Zusammenhang mit Europa, Nordamerika und etwa Japan sprechen viele von "gesättigten Märkten“. das klingt nach bequemer Selbstzufriedenheit und Stagnation, als brauche man sich hier nicht mehr anzustrengen, die ohnehin übersättigte Kundschaft zu gewinnen. Denn hier sei, im Gegensatz zu den "Emerging Markets“ China, Russland, Südamerika, Indien und Südostasien, kein Wachstum mehr zu erwarten. Das stimmt so jedoch nicht.>> mehr
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Bei Daimler läuft es seit Wochen mehr als suboptimal. Kaum hat Firmenchef Dieter Zetsche eine Baustelle geschlossen – oder zu schließen versucht –, tut sich die nächste auf. Zum Beispiele das China-Geschäft ist ein Desaster, welches der neue China-Vorstand mit einem polternden Brief voller Unverschämtheiten an seine Händler noch verschlimmert. Wer China nur ein wenig kennt, weiß, dass ein solches Verhalten dort ein No-go ist. Der Schaden dürfte kaum wieder gutzumachen sein. Doch China ist ja nur ein Problemfall in der an Katastrophen so reichen jüngeren Geschichte von Mercedes.>> mehr
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Die IAA 2013 wird als die Messe in die Geschichte eingehen, die auf dem Tiefpunkt der europäischen Autokonjunktur stattgefunden hat. Von diesem Punkt aus kann es wenigstens nicht weiter bergab gehen, auch wenn alte Rekordmarken in wohl unerreichbare Ferne gerückt sind. Doch in Frankfurt ist nicht nur aufgrund der sich bessernden Konjunktur Aufbruchstimmung. Viele massentaugliche Serienmodelle geben bereits einen Ausblick auf die individuelle Mobilität der Zukunft.>> mehr
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Der große Autohaustest im Auftrag der Automobilwoche hat Erstaunliches zu Tage gefördert, im Guten wie im Schlechten. Die Testkunden, die für den Automobilwoche Award Autohandel unterwegs waren, fanden etwa heraus, dass der tatsächliche durchschnittliche Rabatt von VW-Händlern auf einen Golf bei rund acht Prozent liegt und nicht wie oftmals in den Medien berichtet bei 20 Prozent.>> mehr
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Auf dem Automobilwoche Kongress in Berlin präsentierte der China-Analyst Jochen Siebert deutliche Warnzeichen, wonach der Boom im Reich der Mitte nicht ewig anhalten wird – im Gegenteil: In China drohe eine Immobilien- und Spekulationsblase von iberischen Ausmaßen. Folglich sollten sich Autohersteller den Herausforderungen in Europa stellen. Denn sie sind lösbar, selbst im Volumensegment.>> mehr
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"Es gibt keinen Grund, die 200 beschafften Funkstreifenwagen auszumustern.“ Boris Rhein, Innenminister von Hessen, zur Kritik der Polizeigewerkschaft, der Opel Insignia sei zu eng.>> mehr
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"Es gibt da draußen Interessenten für Saab.“ Victor Muller, gescheiterter Saab-Investor, nachdem General Motors einen Verkauf des insolventen Autobauers an Chinesen verhindert hatte.>> mehr