Heftarchiv
Business Class
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Bosch musste das Geschäft mit der Photovoltaik aus finanziellen Gründen aufgeben. Ein weiterer Milliardenverlust der auf null abgeschriebenen Sparte wäre nicht mehr hinnehmbar gewesen. Das Geld muss auf absehbare Zeit weiter mit "Old Economy“ wie Einspritzanlagen, Bremssystemen und Heizungen verdient werden. Die schöne neue Welt muss warten. Denn vom Applaus von Umweltschützern und Zeitungskommentatoren kann Bosch keine Löhne zahlen und keine Kredite bedienen.>> mehr
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Die Weltanschauung Reichtum sei per se inakzeptabel spiegelt sich insbesondere im Alltag der Medienwelt wieder. In Filmen wird oft reich mit böse gleichgesetzt. Dieses gesellschaftliche Umfeld bleibt für gut betuchte Autokunden nicht folgenlos. Die Nachfrage nach Fahrzeugen, die "den Nerz nach innen tragen" wächst.>> mehr
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Die zunehmende Vernetzung des Automobils geht alle in der Branche etwas an. Darin waren sich alle Teilnehmer der diesjährigen Automobilwoche Konferenz einig. Immer mehr Autos werden künftig in ständigem Kontakt mit dem Internet stehen. Wenn der Kunde das will, wissen sein Hersteller, sein Händler und seine Versicherung, wie er sein Auto bewegt und was der Wagen braucht: einen Ölwechsel, neue Reifen oder – im Falle eines Unfalls – eine größere Reparatur. Die Möglichkeiten, daraus perfekten Service für den Kunden zu entwickeln, sind vielfältig, müssen aber richtig genutzt werden.>> mehr
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Viele Mädchen und junge Frauen sind teils schwer bis gar nicht für technische Berufe zu begeistern. Entsprechend wenig weiblichen Nachwuchs finden die Firmen der Automobilbranche. Sie werden es also recht schwer haben, der von der Politik geforderten Frauenquote in Führungspositionen nachzukommen. Und selbst wenn die Forderungen von 30 oder 40 Prozent Frauenanteil erfüllt werden würden, wären die Frauen gemessen am Anteil der Beschäftigten in den meisten Betrieben im Management überrepräsentiert.>> mehr
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Am 22. September ist Bundestagswahl. Ein ökonomisch denkender Mensch hat nach Ansicht von Automobilwoche-Chefredakteur Guido Reinking nur wenige Alternativen bei der Frage, wen er denn wählen sollte. Die tagesaktuellen Debatten sorgen dabei auch nicht für mehr Klarheit. Themen von wirtschaftlicher Relevanz schaffen es ohnehin nur in Ausnahmefällen in die tägliche Berichterstattung.>> mehr
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Seit längerer Zeit hält sich hartnäckig das Gerücht, junge Menschen interessierten sich heute weniger fürs Auto als ältere Generationen, das Smartphone sei mehr Statussymbol als ein eigenes, PS-starkes Auto. Auch Kleidung, Wohnung und Fernreise seien wichtiger. Die in diesem Zusammenhang immer wieder zitierte Umfrage von Progenium aus dem Jahr 2011 sagt aber das genaue Gegenteil: Das von den 1000 Befragten meistgenannte Statussymbol ist Porsche. Vor dem iPhone werden noch zwei weitere Automarken genannt: Mercedes und Audi.>> mehr
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Der Autobauer Volkswagen hat sich drei Tesla Model S gekauft und demontiert. Dabei gestand Konzernchef Martin Winterkorn: „Das Auto ist schon gut gemacht, zum Beispiel, wie die Federbeine in der Karosserie stehen.“ Dieses Lob an die Konkurrenz sollte auch als Warnung verstanden werden. Denn die Frage, warum Audi nicht ein Auto wie den Tesla S baut, steht schon länger im Raum.>> mehr
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Die Vorschriften, um die herum heutzutage ein Auto konstruiert werden muss, werden immer komplexer. Wer heute einen Airbag entwickelt, muss mehr als 3000 Vorschriften aus mehr als 100 Märkten weltweit beachten. Überregulierung ist deshalb eines der Themen des Automobilwoche Kongress am 21. und 22. November in Berlin. Denn die Regeln, unter denen Autos konstruiert, gebaut und verkauft werden dürfen, engen nicht nur die Freiheit von Designern und Ingenieuren ein.>> mehr
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Die Internetsuchmaschine Google ist auf ihrem Gebiet Weltmarktführer und hierzulande quasi konkurrenzlos. Sollten jetzt alle Autohändler und Werkstätten bei Google Adwords kaufen, also dafür bezahlen, bei Suchanfragen auf der ersten Seite zu erscheinen, weil es im Internet praktisch keine Konkurrenz mehr zu der Suchmaschine mit den farbigen Buchstaben gibt?>> mehr
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In Peking dürfen derzeit nicht so viele neue Fahrzeuge zugelassen werden. Die Maßnahme soll den unfassbaren Smog in der Stadt verringern. Tatsächlich ist die Luftqualität in chinesischen Großstädten, vor allem im Landesinneren, gesundheitsgefährdend schlecht. Doch ist wirklich der Autoverkehr dafür verantwortlich? Dass der schlimmste Smog jeweils zu Beginn der Heizperiode auftritt, also derzeit, ist schon mal ein deutlicher Hinweis.>> mehr