Die Einwanderungsrazzia auf der Baustelle des Batteriewerks von Hyundai und LG Energy Solution im US-Bundesstaat Georgia hat ein offenes Geheimnis der amerikanischen Autoindustrie ans Licht gebracht: Spezialausrüstung wird meist von ausländischen Arbeitskräften aufgebaut.
Während Unternehmen Steuervergünstigungen erhalten, die eigentlich die Schaffung gut bezahlter Arbeitsplätze für amerikanische Arbeitnehmer belohnen sollen, nutzen die Firmen oft Zeitarbeiter – viele davon mit B-1-Geschäftsvisa oder mit ESTA-Einreisegenehmigungen.