Klaus-Dieter Flörecke Redakteur Zulieferer [email protected] See All Staff Page Aktuelle Geschichten Frontmann mit klaren Vorstellungen Matthias Arleth tritt zum 1. Januar 2022 den Chefposten beim Zulieferer Mahle an. Der langjährige Webasto-Manager kennt sowohl die Autohersteller- als auch die Zuliefererseite. Er hat klare Vorstellungen davon, woran es in der Zulieferindustrie hapert. Matthias Arleth wird neuer Mahle-Chef Der Zulieferer Mahle hat einen neuen Konzernchef gefunden. Matthias Arleth, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Webasto, wird zum 1. Januar 2022 CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung bei Mahle. Die Entscheidung für Arleth war schon früh gefallen. Welche Branchen besonders gefährdet sind Laut einer Untersuchung des Kreditversicherers Euler Hermes sind sieben bis 15 Prozent der europäischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland, Frankreich und im Vereinigten Königreich von einer Insolvenz bedroht. Die Studie zeigt, wie sich die Autozuliefererbranche dabei schlägt. Das Auto wird zum zweiten Wohnzimmer Die Ausstattung des Innenraums wird interaktiver und intelligenter. Zulieferer versprechen personalisierte Gestaltungsmöglichkeiten. Neue Materialien sorgen für robustere Oberflächen. "Es müssen Lösungen gefunden werden" Die Heinze-Gruppe, Zulieferer für Kunststofftechnik, hat vor wenigen Tagen Insolvenz angemeldet. Als Grund nennt das Unternehmen reduzierte Abrufe der Fahrzeughersteller aufgrund des Chipmangels. Jochen Wierz von der Restrukturierunsberatung Falkensteg zur Risikolage der Branche und warum Zulieferer und Hersteller miteinander sprechen sollten. Wie Zulieferer-Chefs das Jahr 2022 sehen Der Halbleitermangel wird die Branche noch bis ins erste Halbjahr 2022 begleiten. Darin sind sich die von der Automobilwoche befragten Zulieferer-Vorstände weitestgehend einig. Doch das ist längst nicht alles. "Wir bereiten uns auf weitere schwierige Monate vor" Der Zulieferer Webasto leidet unter der Halbleiterkrise und erlebt derzeit starke Rückgänge bei den Abrufen, weil die Autohersteller ihre Produktion zurückfahren. Doch der Auftrag eines chinesischen Fahrzeugherstellers über eine Hybridbatterie sorgt auch für einen Lichtblick. Lösungen der Interieurspezialisten fürs Fahrzeug Zulieferer erwarten eine Zunahme zusätzlicher Komfortfunktionen, für die der Autofahrer extra zahlen muss. Denkbar sind Geschäftsmodelle ähnlich wie bei Fluggesellschaften mit Economy-, Business- oder First-Class-Angeboten. "Gute Chancen als Last Man Standing" ElringKlinger-Vorstandschef Stefan Wolf akquiriert mit dem Brennstoffzellen-Joint-Venture Ekpo Fuel Cell Technologies kräftig und will bei entsprechender Nachfrage auch in China produzieren. Und er erklärt, warum er auch weiterhin in klassische Bereiche investieren will. "Ich will kein Display, sondern Informationen" Der Designprofessor Lutz Fügener von der Hochschule Hof hält große Bildschirme als Merkmal für ein technisch hoch entwickeltes Fahrzeug für eine Anekdote des Automobildesigns. Worauf er sich bei künftigen Interieurlösungen freut, erklärt er im Interview. Selbstständigkeit mit Risiken Vitesco Technologies, ehemalige Antriebssparte von Continental, hat an der Frankfurter Börse debütiert. Auf den Zulieferer, der sich mitten in der Transformation zur E-Mobilität befindet, warten noch einige Herausforderungen. Alternativen zu Lithium-Ionen-Akkus in Sicht Auf der Suche nach besseren Alternativen zu Lithium-Ionen-Akkus beschäftigen sich Wissenschaftler auch intensiv mit Natrium-Ionen-Batterien. Akasol gibt BorgWarner Energie Die neue Akasol-Fabrik in Darmstadt versorgt Nutzfahrzeug-Kunden mit Batteriesystemen. BorgWarner-Chef Frédéric Lissalde spricht über weitere Pläne der Zulieferer. Hirschvogel investiert in Mikromobilität Hirschvogel präsentiert sich mit einem Teil seiner Partner auf der IAA. Im Zentrum steht eine neue Marke. Entwicklungszeit für E-Antriebe halbieren Der Zulieferer ZF Friedrichshafen stellt auf der IAA Mobility erstmals seinen Modular eDrive Kit vor. ZF-Chef Wolf-Henning Scheider will damit die Entwicklungszeit bei E-Antrieben um 50 Prozent reduzieren. Mehr laden