Wiesbaden. Der Beschäftigungsabbau in der deutschen Industrie hält an. Ende Mai waren im verarbeitenden Gewerbe und im Bergbau knapp 5,9 Millionen Beschäftigte tätig und damit 0,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte.
Die Zahl der Arbeitsstunden nahm binnen Jahresfrist um 7,3 Prozent zu, da es im Mai 2006 zwei Arbeitstage mehr gab als im Vorjahresmonat. Deshalb stieg auch der Umsatz deutlich um 15,4 Prozent auf 135,5 Milliarden Euro. In der Metallindustrie, bei Automobilherstellern und Zulieferern sowie im Maschinenbau kletterten die Erlöse besonders stark. (dpa/mm)