Böblingen. Der Betriebsrat und die Geschäftsführung von Smart haben sich auf ein Vorgehen beim geplanten Stellenabbau geeinigt. Die betroffenen Mitarbeiter könnten entweder die Betreuung eines so genannten "Placement Center" in Anspruch nehmen, das bei der Suche nach einer neuen Stelle helfe, oder sich eine höhere Abfindung auszahlen lassen, teilte der zu DaimlerChrysler gehörende angeschlagene Kleinwagenbauer mit. Im Zuge der Sanierung von Smart hatte der Konzern vor kurzem die Einstellung des Smart forfour und den Abbau von 300 der insgesamt 750 Stellen in Böblingen bekannt gegeben.
Mit der jetzt angebotenen Lösung, Aufhebungsverträge und Unterstützung bei der Vermittlung anzubieten, seien bereits sehr gute Erfahrungen gemacht worden, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Ulrich Walker. Ziel sei, keine Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit zu entlassen. Smart will mit dem Stellenabbau zum 1. Juli beginnen und diesen Prozess bis Ende des Jahres abschließen. Nähere Angaben wurden zunächst nicht gemacht. (dpa-AFX/mm)