München. Deutschlands größter Autovermieter Sixt sieht nach einem Rekordgewinn im vergangenen Jahr enorme Wachstumschancen in den Tourismusgebieten im Ausland. Auf Mallorca habe Sixt in kürzester Zeit einen Bestand von 1000 Mietwagen aufgebaut, sagte Konzernchef Erich Sixt der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Wir waren im Vorstand richtig verdutzt, wie gut das ankam." In wenigen Wochen sollen auf Mallorca 1500 Autos für die Urlauber bereit stehen. Auch auf Ibiza und in Marbella gebe es Potenzial. Derzeit suche Sixt dort nach kleineren Vermietern, die zum Verkauf stehen. "Ich bin ganz optimistisch, dass wir Ende 2008 in Spanien rund 10 000 Autos laufen haben." Das wären dann rund 15 Prozent der gesamten Mietflotte.
Wachstumspläne hat Sixt auch in China und Australien. In beiden Ländern stehe Sixt kurz vor dem Abschluss. Im vergangenen Jahr hatte Sixt den Umsatz um rund 14 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro gesteigert und mit 55,9 Millionen Euro den höchsten Überschuss seiner Firmengeschichte eingefahren. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern legte um rund 30 Prozent auf 123,6 Millionen Euro zu. In diesem Jahr rechnet Sixt erneut mit einem Rekord. Das operative Ergebnis soll um mindestens 20 Prozent steigen. (dpa/feb)