New York/London. Die Ölpreise sind am Dienstag auf den höchsten Stand seit einer Woche gestiegen. Ein Barrel der US-Sorte WTI zur Juli-Auslieferung stieg um 1,59 Dollar auf 71,55 Dollar. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Juli-Auslieferung kletterte um 1,55 Dollar auf 70,90 Dollar.
In der vergangenen Woche war der Ölpreis deutlich unter Druck geraten. Auch die anderen Rohstoffmärkte erholten sich am Dienstag nach der steilen Talfahrt der vergangenen Tage etwas. Verantwortlich für den Anstieg des Ölpreises seien Vorhersagen über eine bevorstehende lebhafte Hurrikan-Saison, sagten Händler. Die jüngste Korrektur sei offensichtlich vorüber und der Ölpreis bewege sich wieder in Richtung neuer Höchststände. Als wahrscheinlicher Auslöser für einen neuen Höchststand könnte die rasch nahende Hurrikan-Saison dienen. "Hurrikans sind ein Risiko für die Angebotsseite", sagte Investmentstratege Dariusz Kowalczyk von CFC Seymour.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist unterdessen gesunken. Ein Barrel (159 Liter) aus den Fördergebieten des Kartells kostete am Montag nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats in Wien vom Dienstag 62,61 US-Dollar. Das waren 81 Cent weniger als am Freitag. (dpa-AFX/mm)