Stuttgart. Der Autobauer DaimlerChrysler hat im März in seiner wichtigsten Sparte Mercedes Car Group den weltweiten Absatz erneut deutlich gesteigert und ist damit gut ins Geschäftsjahr gestartet. Lediglich die Kleinwagenmarke Smart kämpft weiter mit massiven Absatzproblemen. Das Unternehmen blieb zunächst bei seiner Absatzprognose für 2006. "Wir rechnen mit einem Absatz in der Größenordnung des Vorjahres", sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Damit bleibe es bei Aussagen vom Autosalon Ende Februar in Genf. Aktien von DaimlerChrysler gaben am Freitag bis zum Mittag 0,5 Prozent auf 47,71 Euro nach. Im März erhöhte sich der weltweite Absatz der Mercedes Car Group mit den drei Marken Mercedes-Benz, Maybach und Smart um 17,4 Prozent auf 138.400 Fahrzeuge, wie das Unternehmen in Stuttgart mitteilte.
Bei Autos der Marke Mercedes-Benz verbuchte DaimlerChrysler sogar ein Plus von 21,4 Prozent auf 125.400 Einheiten. Der Absatz der Kleinwagensparte Smart ging hingegen weiter zurück. Er sank um 11,3 Prozent auf 13.000 Fahrzeuge. Weltweit hohe Zuwachsraten hätten vor allem die Modelle der B-, M-, R- und S-Klasse verzeichnet, teilte DaimlerChrysler weiter mit. In Westeuropa stieg der Absatz der Mercedes Car Group um 16,4 Prozent auf 53.100 Fahrzeuge, in Deutschland etwa in derselben Größenordnung (+16,0%) auf 39.800. Auf dem wichtigen US-Markt und in Asien zog das Geschäft deutlicher an. So kletterte der Absatz in Asien um 23,1 Prozent auf 15.200 Fahrzeuge, in den Vereinigten Staaten erhöhte er sich bei der Kernmarke Mercedes-Benz um 17,9 Prozent auf 21.400 Autos. Besonders gefragt sei hier vor allem die neue S-Klasse, hieß es.
Gerechnet auf das erste Quartal ergibt sich für die Gruppe ein weltweites Absatzplus von 12,2 Prozent auf 295.000 Fahrzeuge. Einem Plus von 17,5 Prozent bei Mercedes-Benz (266.000) steht hier allerdings ein Minus von 20,7 Prozent bei Smart (29.000) gegenüber. Außerdem hinkten die Wachstumsraten in Deutschland denen in anderen Regionen hinterher. So stieg die Nachfrage in Asien um 26,0 Prozent auf 34.300 Fahrzeuge und in den USA um 17,1 Prozent auf 51.200. In Westeuropa schaffte der Autobauer immerhin ein Plus von 10,3 Prozent (110.700), in Deutschland lag der Zuwachs aber nur bei 5,1 Prozent (75.400). (dpa-AFX)