Hong Kong. Der weltgrößte Autobauer General Motors erwägt nach einem Pressebericht wegen zunehmender Probleme mit dem Partnerunternehmen OAO Avtovaz den Bau einer eigenen Autofabrik in Russland. Dies berichtet das "Wall Street Journal" (Freitagausgabe) unter Berufung auf eine nicht genannte Quelle.
Das russische Joint-Venture mit dem Autohersteller QAO Avtovaz begann vor vier Jahren mit der Produktion des Geländewagens Niva unter der Chevrolet-Marke. Nach Darstellung der Zeitung hätten die Spannungen zwischen dem russischen Autohersteller und General Motors zugenommen, nachdem die russische Regierung im Dezember die Kontrolle bei OAO übernommen habe. Beide Unternehmen hätten bisher über die Zukunft des gemeinsamen Joint-Ventures keine Einigung erzielt, schreibt das Blatt. (dpa-AFX)