Detroit. Der angeschlagene US-Autobauer Ford hat einem Pressebericht zufolge sein Abfindungsprogramm in den USA ausgeweitet. Derzeit würden auch Mitarbeitern in solchen US-Werken lukrative Abfindungsverträge angeboten, die nicht vor einer Schließung stünden, aber deren Belegschaft nach Ansicht des Managements zu groß sei, berichtete die "Detroit News" am Mittwoch.
Zunächst hatte der Konzern Abfindungsverträge nur für die US-Werke angekündigt, die vor dem Aus stehen. Später waren diese Pläne auf solche Standorte ausgeweitet worden, die Ford von seiner früheren Zulieferersparte Visteon im vergangenen Jahr wieder übernommen hatte. Ford will binnen von sechs Jahren seine Belegschaft in den USA von derzeit rund 87.000 um etwa 30.000 Mitarbeiter kappen und dort 14 Werke schließen. Anders als der Konkurrent General Motors wolle Ford die Abfindungsverträge aber nicht der kompletten Belegschaft anbieten, hieß es in dem Bericht weiter. (dpa-AFX)