Paris/Wolfsburg. Der französische Zulieferer Faurecia will in der neuen VW-Korruptionsaffäre umfassend mit der deutschen Justiz zusammenarbeiten, "um Licht in die Sache zu bringen". Das kündigte Faurecia-Chef Pierre Lévi am Montag in Paris bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen seines Unternehmens an.
Nach Medienberichten stehen ein Einkaufsmanager der VW-Konzerntochter Audi und ein inzwischen pensionierter Bereichsleiter von VW im Verdacht, Schmiergeld des Zulieferers kassiert zu haben. "Es ist im Interesse von Faurecia, dass diese Affäre völlig aufgeklärt wird", sagte Lévi. "Vor dem Hintergrund unserer Zusammenarbeit mit der deutschen Justiz werde ich bis zum Abschluss der Untersuchungen keine Erklärungen abgeben, weder um Informationen in der Presse zu bestätigen noch um sie zu entkräften", fügte er an. (dpa/tb)