Frankfurt. DaimlerChrysler und der chinesische Autobauer Chery führen Gespräche über den Bau eines Kompaktwagens. Wie das "Wall Street Journal" (Mittwoch) berichtet, soll der Wagen unter der DaimlerChrysler-Marke "Dodge" vertrieben werden. Ein Volkswagen-Sprecher bestätigte der Zeitung die Gespräche zwischen den beiden Autoherstellern, verwies aber darauf, dass es noch viel zu früh sei, um mehr zu sagen. Es gebe viele Themen, die mit DaimlerChrysler diskutiert werden. Ein Sprecher von Chery wollte sich dagegen nicht konkret äußern. Es werde über viele Dinge miteinander gesprochen, sagte er der Zeitung.
Der deutsch-amerikanische Autohersteller hat den Angaben zufolge bei einem früheren Anlass Gespräche mit anderen Herstellern im Grundsatz bestätigt. Eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte der Zeitung, eine Entscheidung sei nicht immanent. Der neue Wagen werde wahrscheinlich auf dem Dodge Hornet Konzept beruhen. DaimlerChrysler bemüht sich laut Zeitung aufgrund der geringen Margen in diesem Segment um einen Partner. "Es ist sehr schwierig mit Autos dieser Größe Geld zu verdienen", sagte ein Unternehmenssprecher der Zeitung. (dpa-AFX/mm)