Frankfurt. Die bundeseigene KfW-Bankengruppe hat Berichte über Verhandlungen mit dem Autokonzern DaimlerChrysler über einen Verkauf weiterer Anteile am europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS dementiert. Es gebe keine Verhandlungen mit DaimlerChrysler, sagte eine KfW-Sprecherin am Freitag auf Anfrage.
Die französische Zeitung "La Tribune" hatte ohne Angabe von Quellen berichtet, der Stuttgarter Autobauer wolle seinen Anteil weiter von 22,5 auf bis zu sechs Prozent reduzieren. Mit einem weiteren Verkauf könnten die Deutschen mit dem französischen Medien- und Luftfahrtkonzern Lagardere gleichziehen.
Lagardere und DaimlerChrysler hatten am Dienstagabend bekannt gegeben, ihre Anteile an EADS von 15 auf 7,5 Prozent beziehungsweise von 30 auf 22,5 Prozent zurückzufahren. Lagardere-Chef Arnaud Lagardere hatte kurz darauf aber eine weitere Reduzierung auf sechs Prozent nicht ausgeschlossen. (dpa-AFX)