Hannover. Der Hannoveraner Automobilzulieferer Continental gliedert zu Ende Juni 300 Millionen Euro zur Finanzierung von Pensionsverpflichtungen auf einen Treuhänder aus. Conti habe hierzu ein so genanntes "Contractual Trust Arrangement" (CTA) abgeschlossen, teilte der Konzern am Freitag in Hannover mit. Bei einem CTA werden Vermögenswerte auf einen Treuhänder übertragen und dürfen danach ausschließlich zur Erfüllung von Pensionsverpflichtungen verwendet werden. Für die Mitarbeiter und Pensionäre bleiben die Versorgungsansprüche gegenüber dem Unternehmen unverändert erhalten.
Mit dem nun von Continental abgeschlossenen Arrangement fallen somit Rückstellungen von 300 Millionen Euro aus der Konzernbilanz, sagte ein Sprecher. Treuhänder werde die vom Konzern unabhängige Continental Pension Trust e.V. sein. "Durch unsere Finanzkraft und aktives Management der Altersvorsorge können wir hierdurch nicht nur die Vergleichbarkeit unserer Finanzberichterstattung verbessern, sondern auch einen weiteren Unternehmenswertbeitrag leisten", sagte Finanzvorstand Alan Hippe laut Mitteilung. "Damit reduzieren wir künftige Refinanzierungsrisiken und optimieren unsere Kapitalkosten". (dpa-AFX/mm)