Düsseldorf. Der britische Automobil-Hersteller Aston Martin will bis zum Jahr 2008 weltweit den Absatz seiner Fahrzeuge um 50 Prozent erhöhen. Das erklärte Aston-Martin-Chef Ulrich Bez der "Welt am Sonntag". Aktuell verkauft die Tochter des amerikanischen Ford-Konzerns 5.000 Fahrzeuge. In zwei Jahren sollen es 7.500 pro Jahr sein. Außerdem soll die Zahl der Händler von heute 120 auf 150 steigen. Der Deutsche Bez will mit dem Absatzanstieg und dem Ausbau des Händlernetzes Aston Martin zu einer "global sichtbaren Weltmarke" entwickeln. Damit einhergehen soll eine neue Verteilung der Märkte. Aktuell werden Aston Martin zu jeweils 30 Prozent in den USA, in England und in Kontinentaleuropa verkauft. Die übrigen zehn Prozent entfallen auf den Rest der Welt. In fünf Jahren sollen in den vier Märkten zu jeweils 25 Prozent Aston Martin verkauft werden. Bez ist seit dem Jahr 2000 an der Spitze von Aston Martin. Das frühere Porsche-Vorstandsmitglied brachte die meist verlustreiche Luxusmarke in die Gewinnzone. Aston Martin beschäftigt 1.600 Mitarbeiter. (dpa/afx/feb)
Aston Martin will bis 2008 Absatz um 50 Prozent erhöhen
Zahl der Händler soll ebenfalls steigen.