München. Der Autobauer BMW hat nach Einschätzung von Analysten im ersten Quartal Umsatz und Ergebnis dank guter Absatzzahlen und wegen eines Einmaleffektes gesteigert. Der Absatz habe sich mit einem Plus von knapp 14 Prozent im ersten Quartal gut entwickelt, sagte ein Analyst. Allerdings seien die Vergleichszahlen des Vorjahres nicht sehr hoch. Hinzu könnten auch negative Effekte wegen des steigenden Eurokurses und der hohen Rohstoffpreise kommen. "Wir rechnen mit einem leichten Rückgang der Margen." BMW legt am kommenden Mittwoch (3. Mai) seine Zahlen für das erste Quartal vor. Positiv mache sich in diesem Quartal auch ein einmaliger Buchgewinn von rund 350 Millionen Euro nach Steuern bemerkbar, sagte ein anderer Experte. Das Unternehmen hatte sich Ende Februar durch die Wandlung einer Umtauschanleihe auf Rolls-Royce-Aktien von einem Großteil seiner Beteiligung an dem britischen Triebwerkhersteller getrennt. Der Anteil war von 9,02 Prozent auf mittlerweile etwa 1,8 Prozent gesunken.
Im Schnitt gehen die zwölf von dpa-AFX befragten Experten für den Zeitraum von Januar bis Ende März von einem Umsatz in Höhe von 11,718 Milliarden Euro nach 10,357 Milliarden im Vorjahreszeitraum aus. Der Gewinn vor Steuern soll von 812 Millionen auf 1,223 Milliarden Euro steigen. Unterm Strich dürfte den Schätzungen zufolge ein Nettogewinn von 893,6 Millionen Euro oder 1,35 Euro je Aktie bleiben. Im Vorjahresquartal war BMW auf 519 Millionen Euro oder 0,77 Euro je Aktie gekommen. Bei Vorlage der Geschäftszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr Mitte März hatte Konzernchef Helmut Panke für 2006 ein Vorsteuerergebnis von vier Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Das operative Ergebnis soll sich verbessern. Im vergangenen Jahr hatte BMW den Grppen-Umsatz auf das Rekordniveau von fast 46,66 Milliarden Euro (+5,2%) gesteigert. Der Jahresüberschuss stagnierte bei 2,239 (2,242) Milliarden Euro. (dpa/afx/feb)