Am Wochenende wollte das Auktionshaus RE Sotheby's einen alten Porsche versteigern, genauer gesagt den letzten der drei Typ 64, der so genannten Berlin-Rom-Wagen, die Ferdinand Porsche in den 1930er Jahren für ein Rennen gebaut hatte. Das Rennen fand aufgrund des zweiten Weltkriegs nicht statt und Porsche nutzte den Wagen für sich. Eigentlich gute Voraussetzungen für einen hohen Preis.
Wie "Spiegel Online" berichtet, kam es jedoch zu einer kuriosen Panne: Der Auktionator verkündete das Startgebot von 13 Millionen Dollar, der Monitor hinter ihm zeigte jedoch 30 Millionen an. Als er 14 Millionen als Gebot nannte, standen auf dem Bildschirm 40 Millionen. Das verwirrte Publikum reagierte mit Buhrufen. Erst bei 17 Millionen bemerkte der Veranstalter den Irrtum. Offenbar hatte die Person, die den Bildschirm bediente, den Auktionator falsch verstanden. Bei RM Sotheby's sprach man von einem "unglücklichen Missverständnis". Die Gebote endeten bei 17 Millionen Dollar. Das war weniger als der festgelegte Mindestpreis, der Wagen ist also nicht verkauft worden.