Die Wachstumsraten sind bemerkenswert. Stand die heutige Alphartis-Gruppe 2010 bei 14.300 Autos, waren es 2023 bereits 41.400, die an mehr als 50 Standorten verkauft wurden – ein Plus von 189 Prozent. Damit ist Alphartis mit seinen Töchtern ahg und bhg Deutschlands sechstgrößter Autohändler. Und Vorstandschef Albrecht Wollensak will weiter dazukaufen. Die zweite Umsatzmilliarde ist zum Greifen nah.
Herr Wollensak, Sie sind in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Wie sieht Ihre Wachstumsstrategie aus?
Unsere Strategie ist, schneckenförmig um unsere Zentrale in Horb zu wachsen. In diesem Jahr haben wir dabei das Autohaus Stoppanski in Ettlingen übernommen, vergangenes Jahr das Autohaus Schmid in Hausach. Im Februar dann folgt das Autohaus Stoll in Lörrach und Binzen, wenn das Kartellamt zustimmt. Und so wird es weitergehen.
Wo ist die Obergrenze?
Wir haben uns keine Zielmarke gesetzt. Entscheidend ist, ob Standort und Marke zu uns passen. Dazu müssen potenzielle Partner an unser Gebiet angrenzen oder darin liegen, ohne bestehenden Betrieben Konkurrenz zu machen. Standorte in Hamburg oder Berlin zum Beispiel kommen für uns derzeit nicht in Frage – es sei denn, die Schnecke ist so groß geworden, dass wir dort vorbeikommen. (lacht)