Die US-Autobauer General Motors und Fiat Chrysler sowie der japanische Hersteller Toyota unterstützen das Vorgehen von Präsident Donald Trump gegen eine Verschärfung der Emissionsgrenzwerte in Kalifornien. Der Bundesstaat hatte im Juli mit BMW, Ford, Honda und VW vereinbart, dass diese Autobauer freiwillig strengere Grenzwerte akzeptieren als von der Regierung gefordert. Trump kündigte wenig später an, Kalifornien das Recht zur Einführung eigener Standards entziehen zu wollen.
Trump hofft auf eine Belebung der Autokonjunktur durch niedrigere Grenzwerte. Die Autobauer fürchten einen Flickenteppich von unterschiedlichen Grenzwerten. Aus ihrer Sicht drohen "widersprüchliche Standards, die die Kosten erhöhen und die Kunden bestrafen", wie ein Sprecher sagte.
Kalifornien geht schon länger seinen eigenen Weg beim Thema Umweltschutz. Zudem sind im Silicon Valley viele weltoffene Start-up-Gründer zuhause, die mit der Politik von Trump nicht übereinstimmen. Unter anderem befindet sich die Zentrale des Elektroauto-Herstellers Tesla in Kalifornien.
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