Der eigentlich Ende April auslaufende Haustarifvertrag von Volkswagen gilt nun bis Ende Dezember. Darauf haben sich der Konzern und die IG Metall geeinigt. Eine Lohnerhöhung gibt es nicht. Grund für die schnelle Einigung und die kurze Laufzeit ist die aktuelle Situation. Aufgrund der Corona-Krise steht europaweit die Produktion still, VW hat wie andere Autobauer Kurzarbeit beantragt. Wie lange der Shutdown noch dauern wird, weiß derzeit niemand. Aufgrund der außergewöhnlichen und unsicheren Situation haben die Verhandlungspartner sich auf Unterstützung für die Beschäftigten geeinigt.
"Die einzig richtige Antwort ist unter diesen Voraussetzungen ein Abschluss auf Sicht: mit kurzer Laufzeit, mit dem Ziel, auch in schwieriger Zeit unsere wichtigen Projekte voranzubringen, und mit dem Anspruch, für unsere Beschäftigten pragmatische und lebensnahe Lösungen zu finden, damit sie die Situation bestmöglich meistern können", sagte VW-Verhandlungsführer Arne Meiswinkel.