Der Zulieferer Boysen hat im Geschäftsjahr 2021 mit rund 5300 Mitarbeitern den Umsatz um 18 Prozent auf 2,83 Milliarden Euro gesteigert. Ursprünglich hatte Geschäftsführer Rolf Geisel beim Spezialisten für Abgastechnik mit Erlösen in Höhe von 2,5 Milliarden Euro gerechnet. Zum Gewinn machte das Unternehmen traditionell keine Angaben.
Geisel ist zuversichtlich, "dass wir in diesem Jahr erstmals auch die Drei-Milliarden-Marke nehmen werden". Und ergänzt: "In Zeiten einer Pandemie, des Halbleitermangels und der daraus resultierenden Produktionsunterbrechungen, die uns auch 2021 wieder an fast allen Standorten getroffen haben, wird man vorsichtiger mit Prognosen."
2013 hatte das Unternehmen erstmals einen Umsatz in Höhe von Milliarde erreicht. Laut Geisel, der das 1921 gegründet Unternehmen seit 1985 führt, "war nicht im Traum daran zu denken, dass wir diesen Wert binnen zehn Jahren um 200 Prozent steigern können. Dies umso weniger, da verschiedene Institutionen seit einigen Jahren alles unternehmen, um unserem Kerngeschäft mit Verbrennungsmotoren den Garaus zu machen."