Rheda-Wiedenbrück. Westfalia-Automotive, eigenen Angaben zufolge Marktführer für Anhängerkupplungen in Europa, baut den Stammsitz in Deutschland aus. Das Unternehmen investiert rund 18 Millionen Euro in den Kauf und Ausbau des Werksgeländes am ostwestfälischen Standort Wiedenbrück. In dem zweigeschossigen Neubau, der Ende dieses Jahres fertig gestellt werden soll, werden rund 100 Mitarbeiter vom Musterbau bis hin zur mechanischen Konstruktion beschäftigt werden.
Nach Angaben von Jens Waldau, Vorsitzender der Geschäftsführung von Westfalia-Automotive, handelt es sich um das höchste Investment in der Firmengeschichte. Der Zulieferer fertigt jährlich rund 1,2 Millionen Anhängevorrichtungen. Zu Westfalia-Automotive zählen neben dem Stammwerk in Wiedenbrück das französische Unternehmen SIARR sowie der schwedische Zulieferer Monoflex. Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete die Westfalia-Gruppe mit rund 850 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 150 Millionen Euro.