Linz. Der Voestalpine-Konzern hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2008/09 trotz eines zunehmend schwieriger werdenden wirtschaftlichen Umfeldes bei Umsatz, Ergebnis und Mitarbeitern nochmalige Steigerungen gegenüber dem Vorjahr erzielt. So stieg der Umsatz des Stahlherstellers und Automobilzulieferers um 38,2 Prozent von 4,67 Milliarden Euro auf knapp 6,5 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich bei den Österreichern um 24,7 Prozent von 736,5 Millionen Euro auf 918,4 Millionen Euro. Der Nettogewinn entwickelte sich ähnlich positiv und lag mit 622,2 Millionen Euro knapp ein Fünftel über dem Vorjahreswert von 518,8 Millionen Euro. Das Unternehmen spricht vom erfolgreichsten Halbjahr der Konzerngeschichte. Zum 30. September 2008 beschäftigte der Voestalpine-Konzern 42.325 Mitarbeiter, rund fünf Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Voestalpine hält die Risiken aus dem gegenwärtigen Konjunktureinbruch für das eigene Unternehmen für überschaubar und beherrschbar, zumal durch Kosteneinsparungs- und Synergieprojekte in diesem Jahr rund 300 Millionen Euro an Verbesserungspotenzial realisiert wurden. Trotz eines „unvergleichlich schwierigen konjunkturellen Umfeldes als vor einem Jahr sowie weitgehender Unvorhersehbarkeit der Wirtschaftsentwicklung in den nächsten Monaten und einer damit ergebnismäßig deutlich schwächeren zweiten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres hält der Vorstand an seinem Ziel, das Ergebnisniveau des Geschäftsjahres 2007/08 auch im laufenden Geschäftsjahr neuerlich zu erreichen, fest“, heißt des beim Unternehmen aus Linz.