Vilsbiburg. Von der rückläufigen Absatzentwicklungen bei den Automobilherstellern sind auch die Werke der Dräxlmaier Group betroffen. Um die Rückgänge in der Kapazitätsauslastung auszugleichen, hatte das Unternehmen bereits im vergangenen November ein Maßnahmenpaket geschnürt, das alle Instrumente der flexiblen Arbeitszeitgestaltung einschloss.
Über die vorhandenen Aktivitäten hinaus (Abbau von Zeitguthaben/Urlaubsabbau bis zum Jahreswechsel etc.), reagiert der Zulieferer aus Vilsbiburg auch mit verlängerten Weihnachtsferien auf die starke wirtschaftliche Eintrübung. In der Unternehmenszentrale in Vilsbiburg ruht die Arbeit im Zeitraum vom 22. Dezember 2008 bis zum 9. Januar 2009.
Mit diesen Maßnahmen versucht die Dräxlmaier Group Ende 2008/Anfang 2009 die kritische wirtschaftliche Entwicklung zu überbrücken. „Längerfristige Maßnahmen sind aktuell für die Branche nicht seriös abschätzbar“, heißt es beim Zulieferer.