Leverkusen. Unter dem Markendach „BayVision“ bündelt das Chemieunternehmen Bayer MaterialScience jetzt neben den Verscheibungsrohstoffen auch das technologische Prozess-Know-how in der Kunststoffverarbeitung sowie die umfassenden Entwicklungs- und Konstruktionsressourcen. Die individuell auf den Kunden zugeschnittenen Serviceleistungen reichen von der Unterstützung in Werkzeugauslegung über Design-Support bis hin zur Beratung bei Beschichtungsfragen.
Aktuelles Beispiel für die praktische Umsetzung von „BayVision“ ist das Concept Car i-mode, das von Bayer MaterialScience gemeinsam mit Hyundai entwickelt und auf dem Genfer Autosalon 2008 vorgestellt wurde. Es ist mit insgesamt elf Verscheibungsbauteilen aus dem Hochleistungs-Polycarbonat Makrolon ausgestattet, die nach Angaben des Chemieunternehmens in Glas nicht oder nur schwer umsetzbar sind. Als weltweit erstes Fahrzeug trägt der i-mode das Logo von „BayVision“.
Schon heute ist abzusehen, dass sowohl Fahrzeughersteller als auch Zulieferer dem Gewicht und Design ihrer Fahrzeuge und Fahrzeugteile eine immer größere Bedeutung beimessen werden. Durch den Einsatz von Makrolon anstelle von Glas sind extreme Gewichtsreduktion sowie ein futuristisch anmutendes 3D-Styling problemlos möglich. „Mit BayVision starten wir eine Marke, die unsere gesamten Kompetenzen im Bereich Automotive Glazing bündelt und für die Öffentlichkeit sichtbar macht. Der Kunde erhält ein umfassendes Paket für Automobilverscheibung aus einer Hand“, erklärt Volkhard Krause, weltweiter Leiter des Automotive Glazing Teams von Bayer MaterialScience.