Berlin. Ford setzt bei seinem globalen Einkauf noch stärker als bisher auf seine 65 wichtigsten Zulieferer, die so genannten strategischen Lieferanten. Dieses in den vergangen vier Jahren entwickelte Konzept habe sich sehr bewährt und solle nun ausgebaut werden mit Blick auf die Ford-Strategie, wirklich globale Fahrzeugplattformen zu entwickeln, sagte die Einkaufschefin von Ford of Europe, Birgit Behrendt, am Mittwoch beim Kongress der Automobilwoche in Berlin.
"Wir streben den Ausbau der Zusammenarbeit mit den strategischen Lieferanten an, um noch mehr Skaleneffekte erzielen zu können," sagte die Ford-Managerin. Für diejenigen Lieferanten, die sich nicht zu den strategischen Partnern zählen können, brechen damit noch schwierigere Zeiten an.
"Wir haben festgestellt, dass wir mit unseren strategischen Lieferanten erheblich leichter und effizienter zusammenarbeiten können bei der gemeinsamen Entwicklung globaler Plattformen", begründete Behrendt den Plan, die Kooperation mit den bevorzugten Zulieferern noch zu vertiefen.