Köln. Die Sorgen der 1200 Beschäftigten im Kölner Motorenwerk der Ford-Werke sind von Deutschlandchef Bernhard Mattes zur Kenntnis genommen worden. Allerdings sehen Mattes und seine Vorstandskollegen keinen Grund zur Sorge für die Jobs der im Motorenwerk tätigen Mitarbeiter. Am Vortag hatte Betriebsratschef Dieter Hinkelmann erklärt, der einbrechende Absatz in den USA mache den Beschäftigten des Motorenwerkes in Köln Sorgen. Die Mitarbeiter bräuchten eine längerfristige Perspektive (Automobilwoche berichtete).
"Im Rahmen der im Frühjahr 2006 geschlossenen Betriebsvereinbarung wurden betriebsbedingte Kündigungen bis Frühjahr 2011 ausgeschlossen", hieß es nun in einer am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme der Geschäftsführung der deutschen Ford-Werke. Derzeit würden in intensiven Gesprächen alle Möglichkeiten für eine Ersatzproduktion im Kölner Motorenwerk geprüft. Solche Möglichkeiten waren bereits in der Betriebsvereinbarung von 2006 vereinbart worden, allerdings mit dem wichtigen Zusatz, dass in jedem Falle die Wettbewerbsfähigkeit gegeben sein müsse.