Denklingen/Schongau. Die wirtschaftliche Lage bei den Gesellschaften Hirschvogel Umformtechnik in Denklingen und Hirschvogel Komponenten in Schongau hat sich nach schwierigen Monaten entspannt. Beide Werke profitieren einerseits von einer gestiegenen Marktnachfrage aufgrund der Abwrackprämie, anderseits bewährt sich die breite Kunden- und Produktstruktur, wodurch sich die Nachfrage im zweiten Quartal weiter verbessert hat, heißt es bei den Bayern. Josef X. Baumeister, Geschäftsführer der Hirschvogel Holding, zur Auftragslage in beiden Werken: "Wegen der gestiegenen Nachfrage seitens unserer Hauptkunden sowie der Urlaubszeit arbeiten bereits im Juli nicht mehr alle Abteilungen kurz. Im August setzen wir die Kurzarbeit sogar ganz aus.“ Die nahe Zukunft in Schongau und Denklingen sieht Baumeister optimistisch: "Für das dritte Quartal rechnet die Hirschvogel Automotive Group mit einer nach wie vor stabilen Nachfrage, wenn auch auf niedrigerem Niveau als 2008.“
Die Hirschvogel Automotive Group beschäftigt insgesamt 3000 Mitarbeiter, davon 1700 am Stammsitz in Denklingen. Im vergangenen Jahr hatte der Zulieferer 503 Millionen Euro Umsatz erzielt.