Wiesbaden. Nach der Ende vergangenen Jahres angesetzten Kurzarbeit spitzt sich die Situation beim Wiesbadener Zulieferer Federal Mogul weiter zu. Das Unternehmen will in Wiesbaden 436 von insgesamt 1850 Stellen streichen. Das US-Unternehmen verweist bei diesem Schritt auf die allgemeine Wirtschaftlage. Wenn sich die Situation nicht bessere, sehe man sich zu dem Abbau gezwungen, heißt es beim Zulieferer weiter. Federal Mogul stellt in Wiesbaden vor allem Gleitlager und Buchsen für Motoren her. Nach Firmenangaben ist die Belegschaft seit Ende 2008 in Kurzarbeit. Nach Angaben des Betriebsrats und der Unternehmensleitung laufen bereits Verhandlungen über einen Sozialplan. Seitens des Betriebsrats und der IG Metall wurde auch der hessische Ministerpräsident Roland Koch um Vermittlung gebeten.
Federal Mogul will in Wiesbaden 436 Stellen streichen
Das US-Unternehmen Federal Mogul will in Wiesbaden knapp ein Viertel seiner Belegschaft abbauen. Als Grund für die geplanten Stellenstreichungen nennt der Zulieferer die allgemein schwierige Wirtschaftlage. Die Arbeitnehmervertretung hat den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch um Vermittlung gebeten.
Lesen Sie auch: