Wuppertal. Nach Angaben des Insolvenzverwalters Bruno M. Kübler ist es in den letzten drei Monaten gelungen, die Geschäftsbetriebe des insolventen Zulieferers Happich Fahrzeug- und Industrieteile und ihrer ebenfalls insolventen Tochtergesellschaft Happich Profile zu stabilisieren. Kübler führt beide Unternehmen weiterhin fort und sucht nun nach einem geeigneten Investor.
Die Auftragslage beider Unternehmen ist angesichts der Krise in den Happich-Kundenbranchen (Omnibusse und LKW) durchaus zufriedenstellend. Die Umsätze sind stabil, die Verluste wurden erheblich reduziert, heißt es beim Insolvenzverwalter. Kübler hatte gleich nach Insolvenzanmeldung das Gespräch mit Kunden und Lieferanten gesucht und konnte diese überzeugen, weiter mit Happich zusammen zu arbeiten. "Dadurch ist es gelungen, die Belieferung der Kunden bis ins nächste Jahr hinein zu sichern“, betont der Insolvenzverwalter. "Ziel ist es nun, das Unternehmen über den Verkauf an einen Investor zu sanieren und dabei möglichst viele Arbeitsplätze zu retten.“ Die Suche nach Investoren laufe bereits auf Hochtouren und stoße auf positive Resonanz.