Augsburg. Der Roboter- und Anlagenbauer Kuka steht vor einem radikalen Neubeginn. Vorstandschef Horst Kayser, Finanzchef Matthias Rapp, Aufsichtsratschef Rolf Bartke und weitere Kontrolleure der Kapitalseite müssen gehen.
Damit ist die Voraussetzung dafür geschaffen, dass die Großaktionäre beim Augsburger Konzern eine Führung installieren können, bei der die Chemie besser stimmt als das in der Vergangenheit zwischen Vorstandschef Horst Kayser und dem Großaktionär Grenzebach Maschinenbau der Fall war. Klar ist, dass nach den monatelangen Querelen ein Schnitt gemacht werden musste. Denn das Gezänk auf Führungsebene hatte sich schon demotivierend auf die Belegschaft ausgewirkt.