Lippstadt. Wegen einer überdurchschnittlichen Geschäftsentwicklung mit positiven Ergebnissen auch im Krisenjahr 2009 sowie einer Preisentspannung auf den Kreditmärkten hat der Zulieferer Hella die im vergangenen Jahr abgeschlossene so genannte Forward Start Facility im Rahmen eines internationalen Konsortiums aus 14 Banken neu finanziert. Aufgrund des zusätzlichen Liquiditätszuflusses aus einer erfolgreichen Anleiheplatzierung im Oktober 2009 wurde das Gesamtvolumen der Kreditlinie auf 300 Millionen Euro reduziert (vorher 550 Millionen Euro). Die zu zahlende Marge konnte nach Angaben des Licht- und Elektronikspezialisten durch die Neufinanzierung halbiert werden. Die Laufzeit beträgt 3,5 Jahre.
Für Hella handelt es sich um eine reine "Back-up Kreditlinie“, die bei Bedarf gezogen werden kann. Sie sorgt neben der bestehenden Liquidität für ausreichenden finanziellen Spielraum und sichert die Finanzierung des Unternehmens langfristig ab, heißt es bei den Lippstädtern. Angeführt wurde das Konsortium von sechs "Lead-Banken“: Commerzbank, Deutsche Bank, HSBC Trinkaus & Burkhardt, Landesbank Baden-Wuerttemberg, The Royal Bank of Scotland und UniCredit Bank.