Köln. Mittelständische Unternehmen können nach wie vor erhebliche Kosten sparen, wenn sie in China einkaufen. Rund ein Drittel der Firmen schafft über 25 Prozent Kostenersparnis, mehr als elf Prozent Einsparung erreichen die meisten; die aktuell sinkenden Lohnkosten in China lassen weitere Einsparungen zu. Zu diesem Ergebnis kommt die Einkaufsberatung Inverto in einer Studie für die 89 mittelständischen Unternehmen, überwiegend aus der Maschinenbau- und Automobilbranche mit einem Jahresumsatz zwischen 100 und 750 Millionen Euro, befragt wurden.
Vor allem mittelständische Unternehmen kämpfen auch nach mehreren Jahren Einkauf in China im Tagesgeschäft vor allem damit, Qualität und Liefertreue bei den chinesischen Lieferanten dauerhaft zu sichern. Zudem betreiben die Mittelständler überwiegend Global Sourcing im Alleingang und sind immer noch zu wenig mit kulturellem Hintergrund sowie dauerhaften direkten Kontakten auf dem chinesischen Beschaffungsmarkt präsent.