Köln. Ford hat im abgelaufenen Monat März in Europa erstmals seit September 2001 wieder einen durchschnittlichen Marktanteil von zehn Prozent erzielt. Dies verdankte der Hersteller vor allem seinem neuen Kleinwagen Fiesta. In den 19 wichtigsten Märkten Europas stieg der Marktanteil um 0,2 Prozentpunkte auf 10,0 Prozent. Damit sieht sich die Marke Ford nach Volkswagen als zweitgrößter Autobauer Europas.
Insgesamt verkaufte Ford im März in seinen 19 wichtigsten europäischen Märkten 163.000 Neufahrzeuge, ein Minus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Marktanteil allerdings stieg fast überall, nur in Frankreich, Italien und in der Schweiz war er rückläufig. In ganz Europa, das für Ford 51 Länder umfasst, schrumpfte der Absatz um 16,4 Prozent auf 185.100 Neufahrzeuge. Hauptursache dafür waren die beiden kriselnden Märkte in Russland und Spanien.
In Deutschland stiegen die Verkaufszahlen im März auf 28.300 Fahrzeuge, ein Plus von 39,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit lag Ford fast genau im Branchendurchschnitt, denn die gesamten Pkw-Neuzulassungen legten im März dank der Abwrackprämie um 39,9 Prozent zu. Der Marktanteil von Ford in Deutschland stieg auf 7,2 Prozent nach 6,5 Prozent im Vorjahresmonat.